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LNV
-Mitgliederversammlung 2012 in Stuttgart
Langjähriger LNV-Vorsitzender Reiner Ehret im Amt
bestätigt, sowie seine Stellvertreter, Dr. Gerhard
Bronner und
Thomas Dietz
Die Mitgliederversammlung bedankte sich bei Reiner Ehret
für sein uneingeschränktes 12-jähriges
Engagement, das von Integrationswillen und Dialogbereitschaft
bei gleichzeitig klaren Positionen geprägt war.
Auch die anderen Vorstandsmitglieder wurden in
ihren Ämtern bestätigt. Neuer Schatzmeister
des LNV ist Robert Auersperg, nachdem Dr. Heiner Grub
altersbedingt nicht erneut antreten wollte.
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LNV-Ehrennadel für Dieter Laquai
aktiven Naturschützer erhält Auszeichnung für großes
ökologisches Engagement
Bei der LNV-Mitgliederversammlung am 12. Mai 2012 hat
der LNV den Natur- und Umweltschützer Dieter Laquai
mit der LNV-Ehrennadel ausgezeichnet. Der seit Anfang
der 70er Jahre in Nagold wohnhafte und gelernte Industriekaufmann
hat sich seit mehreren Jahrzehnten mit großem
Einsatz um politische Einflussnahme bemüht, viel
Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit geleistet
und Einiges für die Natur auf den Weg gebracht.
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Windkraftanlagen richtig planen
bedeutet Lebensräume erhalten
Der Standort ist das Entscheidende
Windkraftanlagen leisten zwar einen wichtigen Beitrag
zur umweltfreundlichen Stromproduktion, doch gleichzeitig
können sie sich negativ auf die Bestände von Vögeln
und Fledermäusen auswirken. Ein Konflikt, der angesichts
der eingeleiteten Energiewende dringend gelöst werden
muss. Interview mit
Dr. Hermann Hötker, Leiter des Michael-Otto-Instituts
im NABU in Bergenhusen, Schleswig Holstein, über
Windkraftanlagen, Standortwahl und Gefahren für
Vögel und Fledermäuse.
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LNV
begrüßt FSC-Zertifizierung des Staatswaldes,
nein zum Stellenabbau
Der Landesnaturschutzverband begrüßt die
Entscheidung der Landesregierung, den Staatswald künftig
nach den ökologisch fortschrittlicheren FSC-Standards
zertifizieren zu lassen. „Damit wird eine seit
vielen Jahren erhobene Forderung der Naturschützer
endlich erfüllt,“ so Ehret. Kritisch sei
allerdings, betont der LNV-Vorsitzende, dass diese höherwertige
ökologische Qualifizierung mit einem anhaltenden
weiteren Stellenabbau einhergeht: „Die Forstverwaltung
braucht eine aufgabengerechte Personalausstattung“.
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LNV-Stellungnahme
zur Priorisierung baureifer Bundesstraßen
Der Landesnaturschutzverband lehnt den Neubau von Bundesstraßen
und Bundesautobahnen aus fachlichen Gründen ab.
Wir begrüßen es allerdings, dass das Ministerium
nachvollziehbare und durchdachte Entscheidungskriterien
für eine Priorisierung der 20 baureifen Bundesstraßen
aufstellen will und hierzu eine Anhörung durchführt.
Die neuen Kriterien sind gut und wichtig, aber unvollständig.
Das Nutzen-Kosten-Verhältnis sehen wir mehr als
kritisch, weil es auf falscher Grundlage berechnet wird.
Kriterien wie Verkehrsfluss und Netzwirkung werden zudem
mehrfach berücksichtigt.
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LNV-Infobrief April 2012
Entbürokratisierung
Manche Akteure der Wirtschaft setzen offenbar Umweltschutz
mit Bürokratie gleich. Um diesem Argument den Wind aus
den Segel zu nehmen, haben LNV und NABU gemeinsam mit
dem Landkreistag eine Sammlung von Entbüro-kratisierungs-vorschlägen
vorgelegt. Vorgabe war, dass keine materiellen Umweltstandards
abgebaut, sondern Verfahren verbessert werden sollen.
Damit soll das erhebliche Vollzugsdefizit im Natur-
und Umweltschutz, das durch Aufgabenzuwachs und Personalabbau
verursacht wurde, abgebaut werden. weiter.
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Landesweiter Biotopverbund ist zwingend notwendig
LNV will dafür mehr Geld und mehr Personal
Der Ministerrat hat am 24. April eine Konzeption zum
landesweiten Biotopverbund vorgelegt. Vernetzungsstrukturen
sollen künftig bei der Raumplanung mit berücksichtigt
werden. Der LNV begrüßt dies als Schritt in die richtige
Richtung. Allerdings fordert der Verband die Regierung
auf, konsequenterweise für Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen
mehr Geld und Personal zur Verfügung zu stellen. „Die
landesweite Verknüpfung naturnaher Lebensräume und seltener
Biotope ist notwendig, um Verinselungen von Arten zu
vermeiden“, betont der Dr. Gerhard Bronner.
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Biosprit schädigt nicht die Autos, sondern die Umwelt
LNV kritisiert den Anbau von Energiepflanzen massiv
Der politisch gewollte Boom bei Bio-Treibstoffen schädigt
Agrarmärkte, entzieht Kleinbauern ihre Lebensgrundlage
und führt zu Waldrodungen in den Tropen. Der erhoffte
Klimaeffekt dagegen ist eine Chimäre. Die Preise für
Benzin und Diesel sind so hoch wie seit langem nicht
mehr. Viele Autofahrer ärgern sich und hoffen auf bessere
Zeiten. „Doch die werden nicht kommen“, glaubt Dr. Gerhard
Bronner. Ganz im Gegenteil: „Die Ressourcenknappheit
beim Rohöl wird die Preise weiter anheizen“, meint Bronner.
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Weniger Bürokratie im Natur- und Umweltschutz
Gemeinsamer Vorstoß von Landkreistag, Landesnaturschutz-verband
und Naturschutzbund
„Die für Natur- und Umweltschutz zuständigen Behörden
sind infolge des beständigen Aufgabenzuwachses inzwischen
eindeutig überlastet“, erklärten der Hauptgeschäftsführer
des Landkreistags Baden-Württemberg, Professor Eberhard
Trumpp, der stellvertretende Vorsitzende des LNV, Gerhard
Bronner, sowie der NABU-Vorsitzende Andre Baumann. Um
die Behörden zu entlasten, muss der Natur- und
Umweltschutz effizienter werden.
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LNV fordert monetäre Förderung von Streuobstwiesen
Regierung soll Bedingungen für mehr Rentabilität schaffen
Über Jahrhunderte haben Streuobstwiesen unsere Kulturlandschaft
geprägt und sie sichern noch heute den Bestand vieler
seltener Tier- und Pflanzenarten. Doch die anmutenden
Biotope drohen aufgrund falscher Subventionspoli-tik
nach und nach zu verschwinden. Streuobstwiesen gehören
mittlerweile zu den am stärksten gefährdeten Biotopen
Mitteleuropas. „Vor fünfzig Jahren gab es noch ca. 18
Millionen hochstämmige Obstwiesen in Baden-Württemberg,
heute sind es nur noch acht Millionen“.
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LNV fordert mehr Nachhaltigkeit bei Produkten
Gesetzliche Rahmenbedingungen gegen kurze Lebensdauern
Haushalts- und Gebrauchsprodukte oder Elektrogeräte,
die - kaum ist die Gewährleistungsfrist vorbei – sofort
ihren Geist aufgeben, kennt jeder: Vom Drucker über
Netzteile bis hin zu Glühbirnen und Toastern. Eine Reparatur
lohnt sich in der Regel nicht. Ersatzteile sind oft
nicht vorrätig oder viel zu teuer. Das ärgert zu Recht
viele Verbraucher. „Man könnte auf die Idee kommen,
manche Hersteller würden bewusst eine Soll-bruchstelle
einbauen, damit man schnell wieder ein neues Gerät kaufen
muss“.
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Biosphärengebiet Südschwarzwald
LNV: große Zukunftschance, Landwirte, Kommunen und Naturschutz
werden profitieren
„Die positiven Stimmen von Kommunen, örtlichen Landwirten
und Naturschutzverbänden belegen, dass die Region das
Biosphärengebiet möchte und sich davon Chancen sowohl
für den Naturschutz als auch für die regionale Wirtschaft
erhofft“, so der stellvertretende LNV-Vorsitzende Gerhard
Bronner. Er fordert den Badischen Landwirtschaftlichen
Hauptverband auf, seine bisher reservierte Haltung aufzugeben
und das Biosphärengebiet mit Begeisterung voranzubringen.
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Nicht alles ist rot-grün beim Erfolg der Erneuerbaren
LNV: Energiepolitik ist kein Ruhekissen für die Landesregierung
„Die stolzen Anmerkungen des Sprechers des Umwelt- und
Energiearbeitskreises der Grünen, Daniel Renkonen, zur
führenden Position des Landes beim Ausbau Erneuerbarer
Energien, sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass
dem Land noch ein langer Weg bevorsteht“, so der Vorsitzende
des LNV Reiner Ehret. Auch dürfe sich die derzeitige
Landesregierung die Erfolge, beispielsweise bei der
Gebäudedämmung, nicht alleine zuschreiben.
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LNV fordert
rigorose Einhaltung der EU-Grenzwerte
Effektive Luftreinhaltung verlangt nach harten Maßnahmen
In den größeren Städten Baden-Württembergs herrscht
dicke Luft. Feinstaub, vor allem aber Stickstoffdioxid,
überschreiten an verkehrsreichen Straßen regelmäßig
die von der EU festgelegten Grenzwerte trotz immer neuer
Planfort-schreibungen der Luftreinhaltepläne. Neben
Smog-Spitzenreiter Stuttgart haben auch Reutlingen und
Tübingen erhebliche Probleme, die EU-Vorgaben bezüglich
Luftschadstoffe einzuhalten.
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Naturkundliches
Wissen ist für Kinder wichtig
LNV empfiehlt mehr praxisbezogenen Unterricht
Einige beeindruckend positive Beispiele für anschauliche
Umweltbildung wurden beim gestrigen Umweltbildungs-kongress
in Stuttgart zweifellos präsentiert. Engagierte Lehrer
und Schulen ist es gelungen, den Kindern die Natur nahezubringen.
Was jedoch noch aussteht ist die Breiten-wirkung. Denn
trotz jahrzehntelanger Debatten über lebensnahe
Vermittlung natur- und umweltbezogener Inhalte, hat
sich in den Schulen noch zu wenig getan.
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Ökologische Verkehrsplanung gefordert
Zustimmung zu Sanierungsprojekten
Der LNV begrüßt die Absicht der Landesregierung, künftig
der Sanierung des Straßennetzes mehr Aufmerksamkeit
als dem Bau neuer Straßen zu widmen. Eine ökologische
und zukunftsorientierte Verkehrspolitik beinhaltet aber
auch einen Ausbau des ÖPNV. „Wenn es der Verkehrsminister
ernst meint mit der Berücksichtigung der Ökologie, dann
sollte er vorsichtiger sein mit seinen Versprechungen,
denen zufolge man weitere neue Straßen bauen wolle,
sobald mehr Geld vom Bund ins Land flösse“, betont Reiner
Ehret.
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Anpassungsstrategie an den Klimawandel: Das wird teuer!
LNV fordert finanziellen Beitrag der Verursacher
"Wir brauchen schnellst möglich mehr vorbeugende
Maßnahmen zum Klimaschutz und mehr Druck bei der Umsetzung“,
kritisiert Bronner, stellv. Vorsitzender des LNV. So
sollten die Verursacher der Klimaerwärmung zur Kasse
gebeten werden. „Es ist bedauerlich, dass Wirtschaft
und Industrie durch geschenkte Emissionszertifikate
nur zu einem geringen Teil an den Kosten beteiligt werden“.
Die LNV-Forderung lautet daher: Verknappung von CO2-Zertifikaten
und die Einführung gezielter Energiesteuern.
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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für
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