LNV Baden-Württemberg e.V.
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Pressemitteilungen

Landesnaturschutzverband rügt Versagen der Autoindustrie in Baden-Württemberg
Die VCD-Auto-Umweltliste 2010 / 2011der „umwelt-freundlichsten Autos" ist für alle, die sich in Baden-Württemberg um Nachhaltigkeit und Klimaschutz bemühen, eine herbe Enttäuschung! Nur zweimal können dabei Autos aus dem Lande der Autoerfinder Platz 8 in ihrer Kategorie belegen ( Smart fortwo cdi und Audi A 3, 1,6 TDI), ansonsten totale Fehlanzeige! Man muss daraus leider den Schluss ziehen, dass man bei Daimler, Audi und Porsche zwar viel über umweltfreundliche Autos redet, aber wenig dafür tut.
19.8.2010

Landesnaturschutzverband fordert Streichung des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz:
Nach Ansicht des Vorsitzenden des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Reiner Ehret, ist nicht nur „Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz“ (LGVFG) mit seinen sage und schreibe 41 Buchstaben ein Wortmonstrum! Auch der Förderansatz ist falsch! Um diese Fördergelder zu erhalten, müssten die Gemeinden sehr oft weit über den tatsächlichen Bedarf hinaus Straßen überdimensioniert ausbauen.
5.8.2010

Generalverkehrsplan verpasst Sprung auf zeitgemäßes Niveau
Nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg lassen die Äußerungen von Ministerpräsident Mappus und Umweltministerin Gönner leider nicht den Schluss zu, dass sich in der Verkehrspolitik des Landes grundsätzlich etwas ändern wird. Im Wesentlichen wird immer noch an den überkommenden Prinzip des letzten Jahrhunderts festgehalten, dass gegen zu viel Verkehr hauptsächlich ein „leistungsfähigeres“ Straßennetz hilft.
28.7.2010

LNV fordert Erfassung der Flächenpotentiale im Innenbereich:
Ohne Mitwirkung der Gemeinden geht es nicht!
Nach Einschätzung des LNV ist die Hauptursache für den Rückgang des Flächen-verbrauchs die Wirtschaftskrise der vergangenen zwei Jahre. Es ist zu befürchten, so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret, dass bei einer anziehenden Konjunktur auch der Flächenverbrauch wieder steigt. Noch immer ist es nicht gelungen, das Wirtschafts-wachstum vom Flächenverbrauch zu entkoppeln. Deshalb fordert der LNV die Landes-regierung auf, Richtlinien für die verbindliche Erfassung der Flächenpotentiale im Innenbereich zu erlassen.
8.7.2010

LNV fordert Wiederaufnahme der Aufsichtsbeschwerde
Bebauungsplan Birkenallee der Stadt Isny unzulässig
Der Bebauungsplan Birkenallee I in Isny hätte erhebliche negative Auswirkungen auf das europäische Schutzgebiet und Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Bodenmöser“ . Durch die geplante Wohnbebauung wird das Überleben des Wachtelkönigs gefährdet, einer bodenbrütenden Vogelart, deren letztes baden-württembergischen Brutvorkommens sich hier befindet.
25.6.2010

LNV fordert mehr Kontrolle bei den Ausgleichsmaßnahmen
Mehrkosten soll aber nicht die Allgemeinheit tragen
Die im ganzen Land vertretenen LNV-Arbeitskreise machen schon seit Jahren die Erfahrung, dass sich eine erhebliche Anzahl von Kommunen bei den Ausgleichsmaßnahmen nicht an die Festlegungen der von ihnen selbst beschlossenen Bebauungspläne halten. Neu zu schaffende Biotope würden entweder unvollständig, an anderer Stelle oder überhaupt nicht realisiert. Zudem fehle es meist an der notwendigen Pflege, ohne die die gewünscht Ausgleichsfunktion nicht erreicht werden kann. vom 17.6.2010


NABU und LNV fordern Nachhaltigkeitsstrategie 2.0
Naturschützer stellen fünf Kernforderungen vor
Eine durchwachsene Bilanz der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg ziehen der Landesnaturschutzverband und der Naturschutzbund nach über drei Jahren intensiver Mitarbeit. „Ob beim Klimaschutz, bei der Reduktion des Flächenverbrauchs oder beim Schutz der biologischen Vielfalt: Viele Nachhaltigkeitsindikatoren stehen in Baden-Württemberg noch immer auf rot , die Ergebnisse sind enttäuschend.
Forderungskatalog: weiter
vom 16.6.2010

Artenrückgang in der Agarlandschaft:
Allein die Lerchenfenster lösen das Problem nicht!
Auch der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg freut sich über die 135 Landwirte, welche beim „Fensterln für die Feldlerchen“ mitmachen. Doch angesichts des drastischen Artenrückganges in der Feldflur sei dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Würden Landwirtschafts- und Naturschutzverwaltung dagegen die im Naturschutzgesetz längst vorgeschriebene Biotopvernetzung umsetzen, hätte man die Lerchenfensteraktion kaum ins Leben rufen müssen.
vom 1.6.2010

zum Tag der Biodiversität:
Verarmung der Natur ist weiter auf dem Vormarsch
Die biologische Vielfalt in unserer Landschaft nimmt weiter dramatisch ab, mahnt der LNV anlässlich des Biodiversität-Tages. Fakt ist, dass all die hehren Worte und öffentlichkeitswirksamen Aktionen, mit denen sich die zuständigen Ministerien in den letzten Jahren hervorgetan ha-ben, nur höchst selten draußen in der Natur bei Kiebitz, Adonisröschen & Co gefruchtet haben. Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Naturschützer sähe die Lage noch katastrophaler aus.
vom 21.5.2010

Immer mehr Atommüll wird an andere Bundesländer outgesourced
Der formale Streit, ob eine Verlängerung der Laufzeiten von AKW die Zustimmung des Bundesrats braucht oder nicht, geht nach Meinung des Vorsitzenden des Dachverbandes der Natur- und Umweltschutzverbände des Landes am Kern des Problems vorbei. Reiner Ehret: „Wer für längere AKW-Laufzeiten ist, akzeptiert mehr strahlenden Atommüll. Die Endlagerung und die Verantwortung für den tödlich strahlenden Atommüll wird einfach von Baden-Württemberg weg geschafft!“
vom 17.5.2010

Landesnaturschutzverband kritisiert beschönigende Darstellung des Landwirtschaftsministers zur Biodiversität
Anreizsysteme für Landwirte sind in der Realität zu schwach
Umschichtung der Mittel notwendig
Deutliche Kritik an der positiven Darstellung der Anreizsysteme zum Erhalt der Biodiversität äußert der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV). In seinen Augen geht Ministers Köberles Darstellung gründlich an der Realität vorbei. Denn aufgrund der heutigen flächenbezogenen Betriebskosten - z. B. bei den Pacht- oder Treibstoffpreisen – liegt die Höhe der Ausgleichszahlungen oft unter der Grenze, die ein landwirtschaftlicher Betrieb zum Überleben braucht. Man könne jedoch – so der LNV - von unseren Landwirten nicht erwarten, dass sie Naturschutz ständig als ein Verlustgeschäft betreiben.
vom 11.5.2010

Jahreshauptversammlung des LNV
Mitglieder diskutieren über Wirtschafts-Themen -
Bruttoinlandsprodukt muss ergänzt werden
„Unsere Volkswirtschaft muss einen immer größer werdenden Teil unseres Bruttoinlandsprodukt aufwenden, um die negativen Folgen unseres Wirtschaftswachstums zu kompensieren“. Diese Warnung war eine der zentralen Botschaften von
Professor Dr. Hans Diefenbacher von der „Forschungsstelle der evangelischen Studiengemeinschaft“ (FEST). Er stellte die Idee eines „Nationalen Wohlfahrtsindexes (NWI)“ vor, in dem die schädliche Investitionen herausgerechnet werden.
vom 24.4.2010

LNV-Ehrennadel an Dr. Liesel Hartenstein und Dr. Ekkehard Köllner verliehen
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat am 24. April 2010 an zwei herausragende Persönlichkeiten des Naturschutzes seine LNV-Ehrennadel verliehen. Frau Dr. Liesel Hartenstein aus Leinfelden-Echterdingen hatte sich schon sehr frühzeitig für die Erhaltung der Umwelt eingesetzt, ab 1976 stolze 22 Jahre lang als Bundestagsabgeordnete.
Dr. Ekkehard Köllner aus Freiburg setzte sich schon in seinen frühen Dienstjahren als Forstmann für einen naturnahen Waldbau ein.
vom 24.4.2010

Der Ausbau von Wasserkraft- und Biogasanlagen stößt an ökologische Grenzen
Regelungsbedarf beim Energiemais-Anbau

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) warnt vor zu hohen Erwartungen beim Ausbau der Biogas- und Wasserkraftnutzung. Die von Fachverbänden genannten Zuwachspotentiale – eine Verdoppelung der über Wasserkraft und eine Verdreifachung der über Biogas gewonnene Energie - wäre nur mit massiven Eingriffen in den Naturhaushalt zu erreichen.
vom 23.4.2010

Landesnaturschutzverband zur PKW-Maut:
Hauptsächlich Goldesel für Straßenbauer!
Ausbau des Schienengüterverkehrs statt „Straßenvermehrungspolitik“
Der LNV hält nicht viel von der Einführung einer PKW-Maut auf unseren Autobahnen. Nach Einschätzung seines Vorsitzenden Reiner Ehret führt diese weniger zu einer Verkehrsreduzierung, sondern vor allem zu einer Verkehrs(rück)verlagerung von den Autobahnen hin zu Bundesstraßen und Landstraßen. Verlierer sind bei dieser Straßenvermehrungspolitik der Mensch und die Natur.
vom 9.4.2010

Elektro-Autos: Der Landesnaturschutzverband warnt vor kurzsichtiger Euphorie:
Erneuerbare Energien werden noch lange Zeit zur Deckung des herkömmlichen Bedarfs benötigt
In den Augen des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg wird die wichtige Frage nach der Herkunft des Kraftstoffs Strom für Elektro-Autos nicht ausreichend gewürdigt. Dies veranlasst den LNV vor einer möglichen fatalen energiepolitischen Fehlentwicklung zu warnen: Die Energie für diese Fahrzeuge müsse mittelfristig überwiegend von alten Kern- und Kohlekraftwerken bereit gestellt werden. Durch diese neue Nachfrage werde der Ausstieg aus veralteter Kraftwerkstechnologie unnötig verzögert.
vom 24.3.2010

Regierungserklärung = Fehlanzeige beim Naturschutz
Der Landesnaturschutzverband ist bitter enttäuscht
„Suchen Sie bitte die Worte „Naturschutz“ oder „Nachhaltigkeitsstrategie“ im Text der Regierungserklärung von Ministerpräsident Stefan Mappus“, bat der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg, Reiner Ehret. Die Suche ist vergeblich! Das habe es bei allen Vorgängern von Ministerpräsident Mappus noch nie gegeben, dass der Schutz der Natur, die Erhaltung der Artenvielfalt in der Natur, die Schutzziele der EU in Natura 2000 und auch die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie unerwähnt blieben.
vom 10.3.2010

LNV und NABU kritisieren die neue Sammelverordnung für EU-Vogelschutzgebiete
Landnutzer und Investoren profitieren – bedrohte Vögel verlieren!
Die Sammelverordnung ziele weniger darauf ab, die seltenen und gefährdeten Vogelarten und ihrer Lebensräume zu schützen, als vielmehr Bauprojekte und andere Eingriffe in diesen Gebieten zu erleichtern. Es fehlen klare Grenzen für Ausnahmegenehmigungen, ohne die der Schutz wirkungslos zu bleiben droht. Verstöße gegen den Schutzzweck lassen sich so nur schwer verfolgen.
vom 26.2.2010

Steht der Gewerbeflächenpool vor dem Aus?
Naturschützer kritisieren Kirchturmdenken und fordern: Modellprojekt „REGENA“ darf nicht scheitern!
Der Landesnaturschutzverband (LNV) befürchtet, dass die vorbildliche Idee des „Regionalen Gewerbeflächenpools Neckar-Alb“ (REGENA) an klein kariertem Kirchturmdenken einiger der beteiligten Gemeinden scheitert. Mit dem vom Wirtschafts- und vom Umweltministerium geförderten und durch die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen geleiteten Projekt soll ein neues Instrument für das Management kommunaler Gewerbeflächen – und damit für das allseits geforderte Flächensparen - erprobt werden.
vom 1.2.2010

LNV gibt Tipps zu winterlichen Outdoor-Aktivitäten
Tierwelt erfordert unsere Rücksicht!
Den Winterurlaub in heimischen Gefilden statt in fernen Ländern zu verbringen, schont die Umwelt und unser Klima und wird vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) sehr begrüßt. Doch auch vor unserer Haustür gilt es gerade im Winter auf unsere Tierwelt Rücksicht zu nehmen. Witterungsperioden mit Schneelage erschweren den meisten Tieren die Nahrungssuche, sie könne diese nur überstehen, wenn sie ihren Energieverbrauch drastisch reduzieren und sich möglicht ruhig an einem geschützten Ort aufhalten.
vom 29.12.2009

LNV zum „Lothar-Jahrestag“:
Alte Fehler mit neuen Baumarten?
Der Landesnaturschutzverband betrachtet mit Sorge, dass besonders im Großprivatwald in großem Umfang Fichten und Douglasien zur Wiederbewaldung von Kahlflächen verwendet werden. Damit schaffe man aus Profitgründen erneut einen artenarmen labilen Waldbestand, der nach Auffassung der Naturschützer gegenüber zukünftigen Kalamitäten ungenügende Widerstandskraft besitzt. Der LNV rät deshalb allen Waldeigentümern, stattdessen auf eine standortheimische Holzartenmischung zu setzen.
vom 23.12.2009

Der Weihnachtswunsch des LNV:
Das Fest klimafreundlich gestalten
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg macht der Bevölkerung Mut, mit ersten kleinen, leicht zu praktizierenden Schritten den Wandel hin zu einer klima- und umweltgerechten Lebensweise in Gang zu setzen. Dabei geht es nach Überzeugung des LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret weniger um Verzicht und höhere Ausgaben, als darum zu lernen, beim täglichen Handeln bewusster vorzugehen. Das Weihnachtsfest biete dazu eine gute Gelegenheit.
vom 17.12.2009

Der Erhalt der Straßen wichtiger als Neubau!
LNV beim Straßenbau einig mit dem Landesrechnungshof
„Es geht deshalb um einen bewussten Richtungswechsel“ – deutlicher als dieses Zitat aus dem jüngsten Bericht des Landesrechungshofes zum Straßenbau hätten man es nicht sagen können. Der Landesnaturschutzverband sieht sich in der Aussage der Finanzwächter mehr als bestärkt, dass dem Erhalt des vorhandenen Straßennetzes zukünftig Vorrang vor Aus- und Neubau eingeräumt werden muss. Denn langfristig fehlt dem Land das Geld, um den weiteren Verfall der Straßen- und Brückenbauwerke zu stoppen.
vom 15.12.2009

Der LNV zum Parkhaus auf dem Feldberg:
„Fördermittel sind rausgeschmissenes Geld!“
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung der CDU/FDP-Koalitionäre, den Bau des umstrittenen Parkhauses auf dem Feldberg mit drei Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsfonds (KIF) zu unterstützen. „Das ist nicht nur der Sargnagel für die von uns geforderte moderne und ökologischere Verkehrslösung für den Spitzenverkehr auf den Feldberg, sondern auch eine schallende Ohrfeige für das Wirtschafts- und das Umweltministerium.“
vom 9.12.2009

LNV zum Wasserstoffauto:
Wasserstoffantrieb erst in ferner Zukunft klimafreundlich

Die Entscheidung von BMW, die Produktion von Wasserstoffautos aufzugeben, erhält Beifall von unerwarteter Seite: Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hält diese Idee für goldrichtig. Heute mit Wasserstoff zu fahren bedeute, noch mehr Treibhausgase zu produzieren als mit Benzin oder Diesel. Denn Wasserstoff werde mit erheblichen Umwandlungsverlusten entweder aus Erdgas gewonnen oder aber aus Strom hergestellt, der zu einem großen Anteil aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken stammt.
vom 8.12.2009

Geld für Blumenwiesen und Viehweiden statt für Mais- und Getreideäcker
Landesnaturschutzverband fordert andere Agrarpolitik
Anlässlich der Tagung zur europäischen Agrarpolitik in Hohenheim fordert der Landesnaturschutzverband eine Umorientierung der Agrarförderung. Statt 75 % der europäischer Agrarmittel (60 Milliarden) in pauschale Betriebs- und Flächenprämien zu stecken, fordern die Naturschützer mehr Geld für diejenigen Betriebe, die gesellschaftliche Leistungen erbringen, wie die Erhaltung der vielfältigen Kulturlandschaft und der Artenvielfalt.
vom 4.12.2009

Das Elektroauto – eine Scheinlösung
Der LNV warnt vor einer ökologischen und teuren Illusion
Um eine auch nur einigermaßen relevante Flotte von Elektroflitzern auf deutschen Straßen fahren lassen zu können, bedarf es enormer Strommengen. Ein Fahrzeug mit einer durchschnittlichen Fahrleistung von 12.500 Km/ Jahr braucht dafür etwa 2.500 Kilowattsunden Strom. Würde in Deutschland jedes vierte Auto elektrisch angetrieben, wären das fast 30 Milliarden Kilowattstunden Mehrverbrauch im Jahr. Das ist in etwa die Strommenge, die man mit drei Atomkraftwerken erzeugen kann.
vom 24.11.2009

LNV zum verheerenden Rückgang der Streuobstwiesen
Einmaliges Natur- und Kulturgut auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit?
Den landesweiten Rückgang der Streuobstwiesen um 20 % in nicht einmal 20 Jahren bezeichnet der LNV als ein Desaster für Naturschutz und Landeskultur. Diese Fakten belegen, dass die Naturschutzpolitik des Landes gescheitert ist. Doch anstatt dieses Defizit einzugestehen, ist es Minister Hauk nur an einer möglichst positiven Darstellung seiner offensichtlich unzureichenden Hilfsmaßnahmen gelegen.
vom 23.11.2009

Naturschutz-Sonderpreis geht nach Boxberg-Kupprichhausen
LNV stiftet 500 Euro für „Unser Dorf hat Zukunft“
Im Rahmen des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ erhält der Ort Boxberg-Kupprichhausen (Main-Tauber-Kreis) den vom Landesnaturschutzverband (LNV) gestifteten Sonderpreis „Das Dorf in der Landschaft, Natur und Umwelt“. Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Preisträger morgen im Rahmen der Schlussveranstaltung vom LNV Vorsitzenden Reiner Ehret in Karlsruhe überreicht.
vom 20.11.2009

LNV zur Einladung zum Automobilforum:
Eine peinliche und entlarvende Titelseite! -
Negatives „Leitbild“ animiert zum Gesetzesverstoß

Schon das Titelbild der Einladung zur 4. Landeskonferenz der Automobilwirtschaft, zu der Ministerpräsident Oettinger ins Stuttgarter Neue Schloss einlädt, zeigt, wes Ungeistes Kind diese Veranstaltung ist: Ein Auto rast mit 145 km/h und 7.200 U/min über eine Landstraße. Es fährt in der Mitte der Straße, der Fahrer überschreitet nicht nur die zulässige Höchstgeschwindigkeit, er hat auch Schwierigkeiten, auf der vorgeschriebenen Spur zu bleiben.
vom 20.11.2009

LNV zur Neustrukturierung der Forstverwaltung
Paradigmenwechsel zulasten Naturschutz und Sozialfunktion des Waldes

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt den Plan der niederländischen Regierung, die Kraftfahrzeugsteuer ab 2012 fahrleistungsabhängig zu erheben. Richtig ist dabei, dass nicht nur die gefahrenen Kilometer, sondern auch die Wagengröße berücksichtigt werden soll. Die gleichen Ziele ließen sich in den Augen der Naturschützer jedoch auch mittels einer Umlegung der Kfz-Steuer auf die Treibstoffpreise erreichen.
vom 19.11.2009

LNV fordert: CO2-Emmissionen auch im Straßenverkehr deutlich senken
Umlegung der KFZ-Steuer auf Treibstoffpreise
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt den Plan der niederländischen Regierung, die Kraftfahrzeugsteuer ab 2012 fahrleistungsabhängig zu erheben. Richtig ist dabei, dass nicht nur die gefahrenen Kilometer, sondern auch die Wagengröße berücksichtigt werden soll. Die gleichen Ziele ließen sich in den Augen der Naturschützer jedoch auch mittels einer Umlegung der Kfz-Steuer auf die Treibstoffpreise erreichen.
vom 16.11.2009

Rückblick auf das 10. LNV-Zukunftsforum:
„Kein schöner Land in dieser Zeit?“

Die Beiträge der renommierten Referenten als auch die rege Diskussion zeigten auf, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen in der Zukunft im ländlichen Raum gemeistert werden müssen, damit diese „nachhaltig“ gestaltet werden kann. Einig waren sich die Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden darin, dass das Übertragen städtischer Strukturen auf das Land der falsche Weg wäre. Vielmehr gälte es – so die Botschaft des LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret – sich wieder mehr der eigenen Werte bewusst zu werden, diese als Stärke zu begreifen und daraus neue und individuelle, jedenfalls kreative Wege zu beschreiten.
vom 9.11.2009

Landesnaturschutzverband lehnt die neue Vogelschutzgebiets-Verordnung grundsätzlich ab
Die Verordnung dient nicht dem Schutz der genannten Vogelarten und ihrer Lebensräume, sondern lediglich der Erleichterung von Eingriffen in diese.
Alleiniges Anliegen der Sammelverordnung ist es, die Forderung der EU-Vogelschutz-Richtlinie nach förmlicher Schutzgebietsausweisung zu erfüllen, um vom strengen Verschlechterungsverbot der Vogelschutz-Richtlinie in das mildere Schutzregime der FFH-Richtlinie wechseln zu können.
vom 2.10.2009
Stellungnahme
     


"Sauberes" Auto mit "dreckigem" Strom?
Steigende Nachfrage als Argument für die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken?
Wer dem Bürger schon heute das Elektroauto als besonders klima- und energiefreundliche Alternative empfiehlt, hat sich nur unzureichend über die tatsächliche Umweltbilanz dieser Fahrzeuge informiert. Denn der Strom für die scheinbaren "Umweltengel" stammt bis auf absehbare Zeit ganz überwiegend aus herkömmlichen Kohlekraftwerken.
vom 29.9.2009

Märchenstunde über die Notwendigkeit von Atomkraftwerken beenden!
Klimaschutzziele sind ohne Kernkraft erreichbar
LNV-Präsentation beim Energietag
Für LNV ist es nicht nachvollziehbar, dass die Landesregierung nach wie vor an ihrer Position zu Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke festhält und dies mit dem Klimaschutz begründet. Denn laut Berechungen des LNV sind die europäischen Klimaschutzziele - 80% weniger CO2 bis 2050 – auch ohne unzumutbare Belastungen für Bürger und Staat erreichbar.
vom 18.9.2009

LNV fordert aufkommensneutrale Weiterentwicklung der Ökosteuer
Umweltgerechtes Verhalten muss mehr belohnt werden
Nach Auffassung des Landesnaturschutzverbandes hat es die Politik auf Bundesebene in den letzten Jahren versäumt, das Instrument „Ökosteuer“ zugunsten des Wirtschaftsstandortes Deutschland weiterzuentwickeln. „In der jetzigen Krise stellt es sich immer mehr heraus, dass alle Branchen, die ökonomische mit ökologischen Erfordernissen verknüpfen, unter der Rezession deutlich weniger zu leiden haben“, konstatierte der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.
vom 4.9.2009

Der Weg zum naturnahen Wald
Wald leidet unter Dominanz wirtschaftlicher Ansprüche
Der LNV reklamiert, dass die „gute fachliche Praxis“ für die Waldbewirtschaftung immer noch nicht definiert ist. Weder sei-en bisher die Pflichten für Waldbesitzer ausreichend beschrieben noch böten Förderprogramme Anreize für den Artenschutz. Mit seinem Positionspapier „Der Weg zum naturnahen Wald“ möchte der LNV nun Vorschläge zur Konkretisierung dieser Vorschriften leisten.
vom 4.8.2009

Situation in der Landschaftspflege ist ein Trauerspiel
Naturschutzverbände fordern mehr Geld
Vielen Landwirten und ehrenamtlich arbeitenden Naturschützern wurden die Vergütungen für die Landschaftspflege empfindlich gekürzt. „Die Landesregierung hat die Naturschutzverwaltung und die ehrenamtlichen Naturschützer im Regen stehen gelassen“, kritisierten die Vorsitzenden der drei Umweltverbände BUND, NABU und LNV. „Die Folge sind Vertrauensverluste bei Landwirten, Frustration der Mitarbeiter in den Naturschutzbehörden und Verärgerung bei den vielen ehrenamtlichen Naturschützern.
vom 28.07.2009

Artenschutz-Gesamt-Bilanz ist noch negativ
Personal und Mittel fehlen zum Erfolg

Der Landesnaturschutzverband (LNV) freut sich mit Landwirtschaftsminister Peter Hauk darüber, dass sich die Wildkatze wieder in Baden-Württemberg ansiedelt. Daraus zu schließen, dass der Artenschutz insgesamt funktioniere, hält er aber für „gewagt“. Bei aller Freude über Wildkatze, Biber und Bienenfresser dürfte nicht vergessen werden, dass zahlreiche Arten weiter regional aussterben wie zum Beispiel das Rebhuhn oder im Bestand abnehmen.
vom 22.06.2009

Kein Ritterland für das Biosphärengebiet auf der Schwäbische Alb
Das südlich von Münsingen geplante„Ritterland Schwaben“ ist in den Augen des Landes-naturschutzverbandes nicht mit den Nachhaltigkeitsgrundsätzen der Biosphärenparkverordnung zu vereinbaren. „Trotz einiger löblicher Details“, so LNV-Vorsitzender Reiner Ehret, „kann das Vorhaben nicht darüber hinwegtäuschen, dass durch die bis zu 900 000 anvisierten Besucher im Jahr ein gewaltiger Rummel mit enormen zusätzlichen Verkehrsbelastungen verursacht wird“.
vom 09.06.2009

Biosphärengebiet Schwäbische Alb erhält UNESCO-Anerkennung
Diese Auszeichnung ist ein großer Erfolg für die Region, die 29 Gemeinden, drei Landkreise und den Gutsbezirk Münsingen umfasst. „Es gibt aktuell 13 von der UNESCO anerkannte Biosphärenreservate in Deutschland und wir sind froh, dass es nun auch in Baden-Württemberg ein solches Schutzgebiet gibt, für das sich die Verbände seit Jahren eingesetzt haben“, lobte der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.
vom 25.05.2009

Naturschutzstrategie: Bankrotterklärung für Minister Hauk
LNV, NABU und BUND kritisieren Naturschutzminister Peter Hauk scharf und fordern, internationale, europäische und nationale Naturschutzziele auch in Baden-Württemberg zu achten. Was nützt es, wenn das Naturschutzministerium eine Blümchenwiese schützen will, wenn das Innenministerium eine Land
straße darauf baut?", fragt LNV-Chef Reiner Ehret. Ganz Baden-Württemberg braucht eine Naturschutzstrategie, auch die anderen Ministerien.
vom 20.05.2009

LNV fordert Eindämmung des Flächenverbrauchs
„Außerordentlich begrüßt“ hat Reiner Ehret, der Vorsitzende Landesnaturschutzverbandes die kritischen Worte, die Ministerpräsident Oettinger letzte Woche an den Wirtschaftsminister in Sachen Flächenverbrauch gerichtet hat. Auch der LNV ist zunehmend über die Blockade- und Verschleppungspolitik von Wirtschaftminister Pfister verärgert.
vom 12.05.2009

LNV-Mitgliederversammlung beschließt Beitritt des Deutschen Alpenvereins
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat bei seiner diesjährigen Mitgliederversammlung den Landesverband des Deutschen Alpenvereins (DAV) einstimmig als neues Mitglied aufgenommen. Der LNV verstärkt durch diesen Zuwachs um die ca. 140 000 DAVler auf nun ca. 530 000 Verbandsmitgliedern sein naturschutz-politisches Gewicht damit beträchtlich.
vom 26.04.2009

LNV-Vorsitzender Reiner Ehret wird 70:
Vor kurzem hat Reiner Ehret, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes, seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert. Aus Politik und Verbänden erreichte ihn dazu eine große Zahl von Glückwünschen. Auch LNV-Vorstand und Geschäftsstelle gratulierten ihm ganz herzlich, verbunden mit dem Wunsch, dass er ihnen mit seiner unermüdlichen Schaffenskraft und humorvollen, stets einfühlsamen Art noch lange erhalten bleibt.
vom 1.04.2009

LNV und NABU fordern echte Regierungsstrategie zur Nachhaltigkeit
Als „gut aber ungenügend“ bezeichnen Naturschutzbund (NABU) und der Landesnaturschutzverband (LNV) die bisherigen Ergebnisse der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg. Gut sei, dass das Land viele unterschiedliche Akteure an einen Tisch gebracht und wichtige Projekte angestoßen hat.
Die beiden Naturschutzverbände fordern aber, dass die an den Projekten beteiligten Ressorts endlich mehr „echten Willen“ zur Umsetzung der Strategieziele zeigen.
vom 24.03.2009

Drei Filme über „Kurze Wege“ zu mehr Lebensqualität
Weiteren Landschaftsverbrauch und Zersiedlung zu vermeiden, ist als Ziel allgemein anerkannt – doch die Umsetzung bleibt bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Einen ungewöhnlichen Weg, möglichst viele für dieses Anliegen zu gewinnen, hat jetzt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) gewählt: Entstanden sind drei kurze Filme, die aus unterschiedlichen Perspektiven und aus dem Leben gegriffen anschaulich machen, was man durch kompakte Siedlungsstrukturen mit kurzen Wegen gewinnen kann: Als Familie mit Kindern, im Alter und bei der Nahversorgung, im Wirtschaftsleben.
vom 12.03.2009

Landesnaturschutzverband lehnt Zukunftsinvestionsprogramm "Modernisierung Ländlicher Wege" ab
Der LNV lehnt die Förderung von Neubau und Ausbau ländlicher Wege ab, weil sie gleich mehreren internationalen und Landeszielen zuwider läuft und damit nicht den Nachhaltigkeitskriterien entspricht. Es werden zusätzliche Lebensräume zerschnitten zum Schaden von Tieren und Pflanzen Das Programm steht damit im Widerspruch zur Internationalen Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt und zum Aktionsplan Biodiversität.
vom 25.2.2009


Landesnaturschutzverband zieht nach 3 Jahren positive Bilanz:
Hofbräu-Stiftung sorgt für intakte Lebensräume
Auf regen Zuspruch sind in den letzten Jahren speziell ausgestattete Maschinenringe gestoßen, welche vom Landesnaturschutzverband mit Hilfe finanzieller Unterstützung der Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu in 6 Landkreisen im Land eingerichtet wurden. Seither nutzen über 20 Naturschutzschutzgruppen die Maschinen, um wertvolle Biotopflächen in Schuss zu halten.
vom 24.2.2009


Landesnaturschutzverband zur Ökokontoverordnung
Das Ökokonto bietet in Baden-Württemberg erstmals landesweit die Chance, im Vorfeld von Eingriffen in Natur und Landschaft Maßnahmen zur Verbesserung des Naturhaushalts umzusetzen, die nachprüfbar einen Mehrwert für die Schutzgüter Lebensräume, Boden und Gewässer erbringen. Wir sehen allerdings auch Gefahren beim Ökokonto. Es könnte die bereits jetzt mächtige Tendenz verstärken, dass sich die öffentliche Hand aus der Finanzierung des Naturschutzes zurückzieht und Naturschutz nur noch als Kompensation stattfindet.
vom 19.2.2009


Landesnaturschutzverband will das Umweltgesetzbuch

Als eine Schande bezeichnet der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes (LNV), Reiner Ehret, die Weigerung Bayerns, das umfassende Umweltgesetzbuch (UGB) zu verabschieden. Dies sei nicht weniger als der Versuch, eine wirklich nachhaltige Umwelt- und Naturschutzpolitik in Deutschland zu verhindern. „Diese regionalen Politgrößen haben nicht begriffen, dass mit dem Scheitern des UBGs eines der objektiv wichtigsten Vorhaben an ihrem lächerlichen Imponiergehabe scheitert."
vom 3.2.2009


Neckar muss für Fische durchgängig werden

  Der Neckar zwischen Plochingen und Mannheim muss für Fische und wasserlebende Organismen wieder vollständig durchgängig sein. Momentan sollen nach dem Willen der Behörden nur sieben der 29 Wehre ökologisch durchgängig gemacht werden. Diese Maßnahme reicht auf keinen Fall aus, um den Ausbaus des Neckars für 135-m-Schiffe auszugleichen. Nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie wären weit mehr ökologische Verbesserungen notwendig.
vom 30.1.2009


LNV veröffentlicht Medienpaket "Kurze Wege"

Der Verlust naturnaher Lebensräume ist Besorgnis erregend -
Der Film "Kurze Wege" soll das Bewusstsein schärfen und Denkanstöße geben. Ein Siebtel der Landesfläche ist bereits in Siedlung und Verkehrsfläche umgewandelt.
Dargestellt wird im Film der Zusammenhang von Alltag und Siedlungsform. Das Medienpaket mit DVD-Film und wertvollen Hintergrundinformationen ist über den LNV oder im Buchhandel zum Preis von 14,80 € erhältlich.
vom 29.1.2009

LNV kritisiert Stächeles Ruf nach mehr Geld für den Straßenbau
Für verantwortungslos gegenüber künftigen Generationen und für „Kinderland-feindlich“ hält Reiner Ehret, Vorsitzender des LNV die Forderung von Finanzminister Stächele aus dem Konjunkturprogramm II mehr Geld für Straßenneu- und -ausbau bereit zu stellen und gleichzeitig weniger in die Sanierung von Kindertagesstätten und Schulen zu investieren.
vom 20.1.2009

LNV kritisiert Ökokontoverordnung
Eine Ökokontoverordnung in der jetzigen Form wäre eine Abkehr vom Prinzip, Eingriffe vorrangig ortsnah und gleichartig auszugleichen. Es würde somit in weiten Teilen das Gegenteil dessen bewirkt werden, was mit dem eigentlich sinnvollen Instrument Ökokonto ursprünglich beabsichtigt gewesen ist. D
ie jetzige Verordnung widerspricht sogar einem Grundprinzip des gültigen Naturschutzgesetzes: Eingriffe zu allererst zu vermeiden, dann zu minimieren dann erst auszugleichen.
vom 26.11.2008


Klimaschutzmaßnahmen nutzen der Ökologie und Ökonomie gleichermaßen!
Die von den Fachleuten auf der Tagung der Flurneuordnungsverwaltung am 19.11.2008 aufgezeigten notwendigen Vorsorgemaßnahmen entsprechen in weiten Teilen dem, was von Seiten der Umweltverbände schon lange eingefordert wird: Mehr Raum für Gewässer und Wasserrückhaltung, Biotopvernetzung für wandernde Arten und kürzere Gewannlängen zur Verringerung von Erosion und Austrocknung unserer Böden.
vom 19.11.2008


Landesnaturschutzverband veranstaltete Zukunftsforum zum Straßenbau:
„Wir brauchen neue Wege, keine neuen Straßen!“
Neue Straßen mindern nicht die Verkehrsbelastung, sondern erzeugen neuen Verkehr! Und: Die Beschleunigung des motorisierten Individualverkehrs sorgt für mehr Lärm und Klimabelastung. Das Fazit: Der Ruf der Landespolitiker nach mehr Geld für mehr Straßen bedeute eine Abkehr von den Grundsätzen der Nachhaltigkeitsstrategie und den Zielen des Umweltplanes.
vom 18.10.2008




Landesnaturschutzverband legt Entwurf des Positionspapiers vor:
„Der Weg zum naturnahen Wald“
Ziel der naturnahen Waldwirtschaft ist die Erhaltung und Schaffung von Wäldern mit hohen Anteilen standortsheimischer Baumarten. Maßstab ist die potentielle natürliche Waldgesellschaft. Angestrebt wird ein mehrstufiger, ungleichaltriger Waldaufbau.
vom 17.10.2008


Positionspapier

Landesnaturschutzverband kritisiert Landesetat 2009:
„Eine Ohrfeige für alle Naturschützer im Land!“
Der Vorsitzende des Dachverbandes der Natur- und Umweltschutzverbände des Landes (LNV), Reiner Ehret, übt heftige Kritik an den Entschlüssen von Minister Hauk, im Jahr 2009 laut Presseberichten drei Millionen Euro beim Naturschutz und bei der Landschaftspflege zu sparen: „ Hier wird das Stiefkind des Hauses Hauk, der Naturschutz, zusätzlich geschwächt. Alle Beteuerungen des Ministers, das Artensterben zu stoppen, werden mit dieser Entscheidung ad absurdum geführt.“
vom 06.10.2008

Landesnaturschutzverband lädt ein zum Zukunftsforum Naturschutz 2008:
Nicht erst in den letzten Monaten beklagen Landespolitiker und Regierungs-präsidenten den angeblich immensen Nachholbedarf im Straßennetz. Engpäs-se müssten beseitigt, das Netz erweitert und mehr Mobilität gewährleistet sein. Politische Bekenntnisse zur Nachhaltigkeit, zur Biodiversität und gegen den Flächenverbrauch treten dabei schnell in den Hintergrund. Das diesjährige „Zukunftsforum Naturschutz“, welches der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Boll ver-anstaltet, greift diesen Widerspruch auf und lädt unter dem Titel „Gefangen im Straßennetz - die Mobilitätsillusion und ihre Folgen für Mensch und Natur“ am Samstag, den 18. Oktober 2008 ins Stuttgarter Haus der Architekten ein.
vom 30.09.2008

Landesnaturschutzverband zum Flächenverbrauch:
Frau Gönner, lassen Sie Ihrer Erkenntnis Taten folgen!
Die Erkenntnis von Umweltministerin Gönner, dass die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen von der Flächen-Inanspruchnahme entkoppelt werden muss, stößt beim Landesnaturschutzverband auf uneingeschränkte Zu-stimmung. Damit kommt die Ministerin einer Forderung nach, die von den Umweltverbänden schon seit Jahren vertreten wird - und übrigens von der Landesregierung schon im Umweltplan 2000 formuliert wurde.
vom 02.09.2008

Fazit des Landesnaturschutzverbandes im 4. Jahr der Forstreform:
Es fehlt an Personal und Regeln für die naturnahe Waldbewirtschaftung
Gut gepflegte, naturnah aufgebaute Wälder sind in der Regel gesünder, leiden weniger unter den Folgen von Schadstoffeinträgen und den mit dem Klimawandel einhergehenden Stürmen und Dürreperioden. Trotzdem wird inzwischen vielerorts die Waldpflege vernachlässigt, so Reiner Ehret, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes, den zunehmend Klagen über mangelhafte Waldbewirtschaftung erreichen.
vom 19.08.2008

Landesgesetz zur Umweltverträglichkeitsprüfung „nicht ausreichend“ :
NABU und LNV fordern Verschärfung / Mehr Eingriffe sollen überprüft werden
Als „nicht ausreichend“ bezeichnen Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg und Naturschutzbund NABU die geplanten Änderungen des Landesgesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (LUVPG), mit der auch die Strategische Umweltprüfung in Landesrecht umzusetzen ist. Beides wird heute (24.07.) erstmals im Landtag diskutiert. „Leider nimmt der aktuelle Gesetzesentwurf viele Eingriffe von der Prüfungspflicht aus oder setzt die Grenze, ab der Eingriffe geprüft werden müssen, zu hoch an“, kritisieren die Vorsitzenden Reiner Ehret (LNV) und Dr. Andre Baumann (NABU).
vom 24.7.2008

Anstieg des Flächenverbrauchs in Baden-Württemberg
Landesnaturschutzverband übt heftige Kritik am Wirtschaftsministerium
Die heute vom Statistischen Landesamt bekannt gegebene Zahl von 10,3 ha Flächenverbrauch pro Tag im Jahr 2007 bezeichnete der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, als „schallende Ohrfeige“ für die Bündnispartner im „Aktionsbündnis Flächen gewinnen in Baden-Württemberg“, das vor knapp 4 Jahren mit viel Pomp ins Leben gerufen wurde. Besonders ärgerlich sei es, dass die Umweltministerin in erster Linie vom Wirtschaftsministerium permanent ausgebremst würde.
vom 14.07.2008


Atom-Diskussion ist unerträglich
Oettingers Aberwitz: „Hochtechnologieland“ will mit Dinosauriertechnologie glänzen
Reiner Ehret, Vorsitzender des LNV Baden-Württemberg, sieht die Atomdiskussion der Landesregierung als Ausdruck der Angst und der Unfähigkeit, mit Mut und Kraft Baden-Württemberg in die Zukunft zu führen. „Das größte Kraftwerk ist der Erfindergeist, der den Energieverbrauch drosselt, die Energieerzeugung und den Energieverbrauch effizienter gestaltet. Hier könnte Baden-Württemberg Weltspitze sein.
vom 08.07.2008


Keine neuen Gewerbe- und Wohnbauflächen auf die grüne Wiese!
Der Landesnaturschutzverband unterstützt den Regionalverband Stuttgart in seinem Anliegen, dem ausufernden Flächenverbrauch einen Riegel vorzuschieben, hält die Ansätze aber für zu zögerlich. Nach Auffassung des LNV dürfen Neubaugebiete künftig nur noch auf den überall vorhandenen ungenutzten innerörtlichen Brachflächen zugelassen werden. Für Reiner Ehret, den Vorsitzenden des LNV, ist es unverständlich, dass sich die Kreise und Kommunen gegen diese Vorhaben so vehement zur Wehr setzten.
vom 25.06.2008


LNV-Stiftungsrat besichtigt Förderprojekte
Außerordentlich beeindruckt war der Stiftungsrat der LNV-Stiftung bei seiner Besichtigungstour im Raum Heilbronn / Bruchsal. Besucht wurden drei Natur- und Artenschutzprojekte, die von ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Na-turschützern initiiert und mit Unterstützung der LNV-Stiftung umgesetzt werden. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Reiner Ehret sowie die Mitglieder Dr. Heiner Grub, Fritz Endemann und Reinhard Wolf überzeugten sich von der sachgemäßen Verwendung der Stiftungsmittel und fanden bei allen drei Projekten ihre Erwartungen weit übertroffen.
vom 18.06.2008

Landesnaturschutzverband mahnt: Klimaschutz besteht nicht nur in der Förderung von Kraftwerkstechnologien!
Stromkonzerne und Landesregierung sind zu sehr auf Großkraftwerke fixiert.
Wer die technologische Weiterentwicklung auf dem Gebiet der Energieversorgung auf Kraftwerke reduziert, hat nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes die Herausforderungen, welche auf unsere Energieversorgung zukommen, nicht verstanden. Stattdessen gälte es, das Augenmerk wesentlich stärker auf die Unterstützung der eigentlichen „Zukunftstechnologien“ im Energiebereich zu richten.
vom 17.06.2008
Energiekonzept von LNV, BUND und NABU: weiter

Landesnaturschutzverband warnt angesichts der jüngsten Unwetterphase
Der Klimawandel ist da und trifft alle!

Ganz sicher hat es auch in der Vergangenheit extreme Witterungsereignisse gegeben, doch noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen haben sich diese zeitlich und räumlich so extrem gehäuft wie zur Zeit. Durch die inzwischen bis zu 3 Grad gestiegene Wassertemperatur im Atlantik gelangt wesentlich mehr Wasserdampf in die Atmosphäre, was zu immer stärkeren Tiefdruckgebieten führt und Mitteleuropa immer mehr Stürme und Gewitter von subtropischem Ausmaß beschert.
vom 12.06.2008

Landesnaturschutzverband lehnt „Genesis-Park“ bei Heidelberg ab
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg spricht sich gegen einen von Kreationisten geplanten „Genesis-Park“ bei Heidelberg in der Metropolregion Rhein-Neckar aus. In einem Ballungsraum eines bereits überbesiedelten Landes seien keine 50 ha Landschaft übrig, aus denen man einen Freizeitpark machen könne, nur um dort sektiererische Bibelauffassungen zu verbreiten.
vom 10.06.2008

LNV kritisiert lasches Vorgehen des Wirtschaftsministeriums bei der Energieeinsparverordnung (EnEV)
Würden die neuen Durchführungsbestimmungen zur Energieeinsparverordnung (EnEV) wie geplant festgesetzt, seien nicht einmal die darin gesteckten „bescheidenen“ Landesziele zu erreichen. LNV-Vorsitzender Reiner Ehret fordert Ministerpräsident Oettinger auf, dafür zu sorgen, dass neue Häuser zukünftig mit einem verlässlichen Energiestandard gebaut werden.
vom 07.05.2008

Tipps des Landesnaturschutzverbandes für einen rücksichtsvollen Aufenthalt in Wald und Feld
Wer freut sich nicht auf den Ausflug am 1. Mai oder an den folgenden Feiertagen mitten hinein in die herrliche Natur? Kein Wunder, dass gerade nach dem langen Winter ein regelrechter Run auf die Natur einsetzt. Für den Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg ist diese Entwicklung einerseits ein erfreulicher Beweis, dass Naturgenuss und -erfahrung für das Leben der meisten Menschen unverzichtbar ist. Gleichzeitig führt dieser Ansturm nach Beobachtung der Naturschützer jedoch zu einer erheblichen Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt.
vom 29.04.2008

BUND, NABU und LNV präsentieren alternatives Energiekonzept 2020:
Das Energiekonzept der Landesregierung ist völlig ungeeignet, um die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen zu bewältigen. Die Verbände stellen ihren Alternativvorschlag vor, den der renommierte Energieexperte Dr. Joachim Nitsch (Bild) ausgearbeitet hat. Das vollständige Energiekonzept finden Sie hier.
vom 15.04.2008

LNV-Mitgliederversammlung 2008 -
LNV diskutiert über Artenvielfalt in der Landwirtschaft
Der Schutz bedrohter Lebensräume und Arten weist dort eine positive Bilanz auf, wo Landwirte und Naturschützer kooperativ zusammenarbeiten. Landschaftserhaltungsverbände sind dazu ein ideales Instrument. So lautet die zentrale Erkenntnis einer Diskussion im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg.
vom 12.04.2008

Landesnaturschutzverband zeichnet Naturschützer aus
LNV- Ehrennadel geht an Erika Scheuch, Werner Brekle und Dieter Dobler
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat am 12. April 2008 drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten des Naturschutzes seine LNV-Ehrennadel verliehen. Als festlicher Höhepunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung in Stuttgart wurden Erika Scheuch (Bild) aus Stühlingen, Werner Brekle aus Ludwigsburg und Dieter Dobler aus Reutlingen ausgezeichnet. Die Ehrung wurde vom LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret vorgenommen. vom 12.04.2008

LNV zum Bioenergie-Gutachten des Nachhaltigkeitsbeirats:
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt die klaren Aussagen des vom Nachhaltigkeitsbeirat erstellten Biomasse-Gutachtens. Sie zeigen auf, dass für die Nutzung von Biomasse – obwohl nötig und im Grundsatz sinnvoll – klare Grenzen gesetzt werden müssen. Ansonsten laufe man – so der LNV - Gefahr, dass deren Beitrag zur Lösung des Energieproblems neue massive Probleme bei der Artenvielfalt und Nahrungsmittelversorgung zur Folge hat. Die Politik sei auf allen Ebenen gefordert, hier rasch ihre Hausaufgaben zu machen und die Erkenntnisse des Gutachtens umzusetzen, um einem Negativ-Image wie bei der Windkraft vorzubeugen.
vom 11.04.2008

LNV zu den Klimafolgekosten:
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. fordert, dass angesichts der jetzt vorgelegten Zahlen der DIW-Weisen - 129 Milliarden Kosten wegen des Klimawandels - Umschichtung von Haushaltsmitteln erfolgen. Weg von klimaschädlichen Investitionen wie Straßenbau oder Prestige-Objekten wie Stuttgart 21 hin zu Maßnahmen für Energieeffizienz und –Energieeinsparung. Vom Umweltministerium wurden dazu in der Vergangenheit mehrere taugliche Programme aufgelegt, sie leiden aber alle an einer chronischen Unterfinanzierung.
vom 27.03.2008

LNV arbeitet bei der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung mit
Landesnaturschutzverband und Naturschutzbund wollen die Chance nutzen, an Nachhaltigkeits-Projekten von Anfang an mitzuwirken. Man will sich mit den wichtigsten Akteuren aus Politik, Verwaltung und Verbänden für die zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung Baden-Württembergs engagieren. Angesichts drängender Probleme wie dem Klimawandel und dem Verlust biologischer Vielfalt müssen diese Möglichkeiten genutzt werden.
vom 12.03.2008

Landesnaturschutzverband begrüßt Antrag für Biosphärengebiet Schwäbische Alb
Mit Erleichterung und Freude sehen die Naturschutzverbände die Unterzeichnung des Antrags auf Anerkennung des Biosphärengebietes Schwäbische Alb durch die UNESCO.
Das erste Großschutzgebiet Baden-Württembergs ist nun Wirklichkeit. Nach Ansicht der Naturschutzverbände (BUND, LNV, NABU, Bund Naturschutz Alb-Neckar, NaturFreunde und Schwäbischer Albverein) muss das Biosphärengebiet konsequent weiterentwickelt werden.
vom 11.03.2008

LNV begrüßt Beitritt zum „Countdown 2010“
Landesregierung verpflichtet sich zum Artenschutz
Trotz neuer Erkenntnisse über gravierende Rückgänge bei vielen Tier- und Pflanzengruppen ist die Landesregierung bei den Artenschutzprogrammen nicht wesentlich vorangekommen. Die personelle Situation der Naturschutzbehörden ist in Folge der Verwaltungsreform sogar schlechter geworden. In der Land- und Forstwirtschaft haben Naturschutzkriterien nach wie vor keinen Eingang in die gute fachliche Praxis gefunden
vom 04.03.2008

Landesnaturschutzverband begrüßt den Antrag für Unesco-Siegel
Das Vorhaben der Landesregierung, das Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch die UNESCO anerkennen zu lassen, wird vom Landesnaturschutzverband (LNV) ausdrücklich begrüßt. „Damit legt das Land“, so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret, „selbst hohe Maßstäbe an das neue Schutzgebiet an, die es dann allerdings auch zu erfüllen gilt“.
vom 19.2.2008

Landesnaturschutzverband gratuliert dem LNV-Arbeitskreis Ludwigsburg
Im ganzen Land arbeiten ehrenamtliche Naturschützer Woche für Woche an Stellungnahmen zu Planungsvorhaben, die von ihnen im Rahmen von öffentlichen Anhörungsverfahren angefordert werden. Beim Ludwigsburger Arbeitskreis des Landesnaturschutzverbandes (LNV) ist nun vor kurzem die tausendste (!) Planungsmappe eingegangen – nicht nur für den LNV ein beachtenswertes „Jubiläum“!
vom 25.01.2008

Landesnaturschutzverband fordert: Schluss mit dem gesetzeswidrigen Flächenfraß!
Als „alarmierend“ bezeichnet Reiner Ehret, Vorsitzender des Landesnatur-schutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) die Meldungen, die er seit Einset-zen des Aufschwungs von seinen Mitarbeitern im ganzen Land erhält: Nahezu überall fressen sich „wie in alten Zeiten“ neue und oft überdimensionierte Bauflächen in die unverbrauchte Landschaft und zerstören wertvollen Boden. Der gesetzlich vorgeschriebene Grundsatz der„Innenentwicklung vor Außen-entwicklung“ warte immer noch auf seine Anwendung, kritisierte der LNV-Chef und fügte hinzu: „ Der Landesnaturschutzverband ist deswegen mit sei-ner Geduld im „Aktionsbündnis Flächen gewinnen“ langsam am Ende“.
vom 19.12.2007

Das Erneuerbare Energien Wärme Gesetz des Bundes hat Mängel!
Wir setzen Sie hier in Kenntnis von einem Offenen Brief, den der LNV-Vorsitzende an Umweltminister Gabriel gesandt hat.“
vom 06.12.2007

Zum Energiepaket der Bundesregierung
LNV fordert Gönner-Standards beim Wärmegesetz des Bundes
„Es wäre fatal“, stellte heute der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg Reiner Ehret fest, „wenn bei der Verabschiedung des „Erneuerbare Energien Wärme-Gesetzes“ des Bundes die für Baden-Württemberg geltenden Standards unterschritten würden“! Er kritisierte damit die Absicht der Bundesregierung, die Verpflichtung zur Verwendung erneuer-barer Energien nur auf Neubauten zu beschränken, sie aber nicht auf den Ge-bäudebestand auszudehnen.
vom 05.12.2007

Energiebericht Baden-Württemberg ist „beschämend“:
Wirtschaftsministerium betreibt Schönfärberei
„Wenn das Wirtschaftsministerium es bereits als Erfolg verkaufe, dass der Energieverbrauch langsamer wachse als die Wirtschaftleistung, so sei dies eine Irreführung der Öffentlichkeit“ – so die Kritik von des LNV. Denn die Umwelt werde nicht durch einen abstrakten Relativwert, sondern durch den realen Energieverbrauch belastet. Ganz im Gegenteil müsse man die verzeichnete Zunahme des Primärenergieverbrauchs als ein Alarmsignal für die Umwelt verstehen.
vom 26.11.2007

LNV-Kritik anlässlich des Startbahn-Gutachtens:
Erweiterung wird sich schon in naher Zukunft als überflüssig herausstellen
In den Augen des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg widerspricht der Bau einer zweiten Startbahn für den Stuttgarter Flughafen völlig dem Vorsatz der Landesregierung, den nach wie vor immensen Flächen-verbrauch im Land auf "Netto-Null" zurückzuschrauben. So verliere Ministerpräsident Oettinger bei der von ihm werbewirksam betriebenen Nachhaltigkeitsstrategie an Glaubwürdigkeit.
vom 22.11.2007

Landesnaturschutzverband spricht von „Größenwahn“:
Triberg muss Erlebniswelt umwelt- und anwohnerverträglich umplanen!
Die in Triberg geplante „Erlebniswelt“ stößt zunehmend auf Widerstand: In einem „offenen Brief“ hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises unmissverständlich aufgefordert, die Weichen für dieses Projekt im Sinne einer für Mensch und Natur nachhaltigen Entwicklung zu stellen. LNV-Vorsitzender Reiner Ehret sieht ein erhebliches Risiko, dass dieses in seinen Augen „größenwahnsinnige Projekt“ ansonsten bald in einer Investitionsruine endet, welche die Natur- und die Anwohner in gleichem Maße belastet.
vom 20.11.2007

Strategie der Landesregierung zum Flächenverbrauch
„Die Diagnose stimmt, die Therapie ist unzureichend!“
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) ist Partner im Aktionsbündnis Flächen gewinnen in Baden-Württemberg, in dem seit nunmehr drei Jahren versucht wird, im Konsens zu einer deutlichen Reduzierung des Flächenverbrauchs im Lande zu kommen. „Das Aktionsbündnis“, so kritisiert der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret, „war bisher mehr eine Art von Glaubensgemeinschaft denn ein Bündnis, das sich zu gemeinsamen Aktionen bereit gefunden hätte“. Um so mehr hätte der LNV Hoffnungen auf das seit Wochen erwartete Strategieprogramm der Landesre-gierung gesetzt, das gestern vom Ministerrat beschlossen wurde.
vom 07.11.2007

Erneut harsche Kritik an der Verwaltungsreform im Forstbereich
Wird unser Wald wirtschaftlichen Interessen geopfert?
Beim Landesnaturschutzverband (LNV) herrscht Alarmstimmung: Nachdem er sich mit jenen Gutachten auseinandergesetzt hat, welche das Land für den Forstbereich im Zuge der Verwaltungsreform in Auftrag gegeben hat, befürchtet er, dass zukünftig Gemeinwohlbelange im Wald völlig ins Hintertreffen geraten.
(Den Brief an Ministerpräsident Oettinger finden Sie hier)
vom 31.10.2007

Landschaftserhaltungsverbände flächendeckend einführen
Zur Finanzierung Tourismusfördermittel umschichten
Die bestehenden Landschaftserhaltungsverbände in Baden-Württemberg sind nach Auffassung des Landesnaturschutzverbandes (LNV) ein Erfolgsmodell. Der Dachverband der Naturschutzvereine fordert deshalb , die Landschaftserhaltungsverbände so schnell wie möglich im ganzen Land einzurichten. Nach Ansicht des stellvertretenden LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner lassen sich damit gleichzeitig Landwirtschaft und Tourismus fördern.
vom 26.10.2007

LNV-Zukunftsforum diskutiert über Entfremdung von der Natur
Erfolgreiche Umwelterziehung muss Wissen mit Naturerfahrung verbinden
Notwendiger Brückenschlag erfordert vom Land mehr Investitionen.

Wer unsere Kinder zu nachhaltigem Handeln erziehen will, darf es nicht nur bei Appellen und Bekenntnissen belassen, sondern muss auch Mittel in die Hand nehmen. So lautet die übereinstimmende Erkenntnis des 8. „Zukunftsforum Naturschutz“, welches der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zusammen mit der evangelischen Akademie Bad Boll in Stuttgart abgehalten hat.
vom 13.10.2007

Landesnaturschutzverband trauert um Prof. Dr. Meissner
Ein Verlust für den ganzheitlichen Umweltschutz
Für den LNV war er 36 Jahre lang als Referent für Gesundheit aktiv

Der LNV trauert um seinen Gesundheitsreferenten Prof. Dr. Friedrich Marbod Meissner. Er hat für uns dieses Ehrenamt von 1971 bis zuletzt mit großer Kompetenz und Zuverlässigkeit ausgeübt. Zusätzlich vertrat er den LNV selbst noch im hohen Alter im Landesfachausschuss für Tourismus und im Fachausschuss für die Anerkennung von Luftkur- und Erholungsorten im Regierungspräsidium Stuttgart.
vom 10.10.2007

Landesnaturschutzverband kritisiert::
Flurneuordnung missachtet Vorgaben der Naturschutzgesetze
Von Seiten der ehrenamtlichen LNV-Mitarbeiter mehren sich die Meldungen, die von Biotopzerstörungen im Zusammenhang mit Flurneuordnungsverfahren berichten. Die Flurneuordnungsämter scheinen trotz üppiger Personalausstattung anscheinend nicht in der Lage zu sein, die Einhaltung der von ihnen selber aufgestellten Pläne durchzusetzen.
vom 1.10.2007

Landesnaturschutzverband kritisiert das „Aktionsbündnis Flächen gewinnen“:
Großes Lob für das Forschungsprojekt „Komreg“
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret – selbst aktives Mitglied im Aktionsbündnis Flächen gewinnen - kritisiert Städtetag und Gemeindetag, die seit der Gründung des Bündnisses über Bekenntnisse nicht hinausgekommen seien. Die versprochene Trendwende beim Flächenverbrauch im Lande ist nicht in Sicht“, stellte Ehret fest.
vom 28.09.2007

Naturschutzverbände sind skeptisch
Wird Triberg ein „Disneyländle“? Große Bedenken gegen Vergnügungsbahn zu den Triberger Wasserfällen
Die Naturschutzverbände sind von der Umweltverträglichkeit und dem ver-sprochenen wirtschaftlichen Erfolg der in Triberg geplanten „Erlebniswelt“ noch nicht überzeugt. Am vergangenen Donnerstag hatte sie die Stadt Triberg eingeladen, um für Ihr Vorhaben zu werben. In einer gemeinsamen Presseer-klärung von Landesnaturschutzverband (LNV) und BUND-Regionalgeschäftsstelle weisen sie auf die Chancen, aber auch auf die ökologischen und öko-nomischen Schwachstellen des Großprojektes hin.
vom 25.09.2007

LNV und NABU erstellen Beurteilungshilfe
Anlagen zur Erneuerbaren Energie naturschutzfreundlich planen!
Landauf landab erhitzen Planungen zur Erzeugung regenerativer Energie die Gemüter: Während Befürworter von Biogasanlagen, Windrädern, Wasserkraft und Co diese schon für sich allein als reinen Naturschutz bezeichnen, stufen sie Gegner als schädlich für Natur und Landschaft ein. Zur Versachlichung dieser Auseinandersetzung soll nun eine Arbeitshilfe beitragen, welche der Landesnaturschutzverband (LNV) gemeinsam mit dem Landesverband des Naturschutzbund Deutschland (NABU) erstellt hat. Sie äußert sich zur ökologischen Verträglichkeit der Anlagenart und nennt die Kriterien, nach denen sie unter Naturschutzgesichtspunkten zu bewerten ist. Die Arbeitshilfe soll gerade lokalen Gruppen und Initiativen Hilfestellung bei der Beurteilung solcher Anlagen geben.
vom 11.09.2007

Beifall für neues Wärmegesetz von NABU und LNV:
Stellungnahme mit viel Lob und Verbesserungsvorschlägen im Detail
"Das Wärmegesetz war überfällig. Das Land leistet damit endlich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“ So die beiden Vorsitzenden Dr. Stefan Rösler (NABU Baden-Württemberg) und Reiner Ehret (LNV) in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum Wärmegesetz.
vom 14.08.2007

LNV kritisiert Streit im Hochwasserschutz :
CDU-Ortsverbände bremsen ihre Umweltministerin aus
Klagendrohungen verzögern die Umsetzung des Integrierten Rheinprogramms.

Der Landesnaturschutzverband (LNV) fordert alle Gemeinden am Oberrhein, alle politischen Parteien und damit natürlich auch alle CDU-Mandatsträger auf, Umweltministerin Tanja Gönner beim Hochwasserschutz künftig mehr als bisher zu unterstützen. „Was Frau Gönner braucht,“ so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret, „ist eine bessere finanzielle Ausstattung für das Integrierte Rheinprogramm IRP und eine Beschleunigung aller Planungs- und Genehmigungsverfahren.
vom 13.08.2007

Dienstaufsichtsbeschwerde des Landesnaturschutzverbandes::
Ravensburger Landratsamt kommt seiner Kommunalaufsicht nicht nach!
Nach Auffassung des Landesnaturschutzverbands hat das Landratsamt Ravensburg seine Rechtsaufsichtpflicht gegenüber der Stadt Isny verletzt. Sollte deren Baugebiet „Birkenallee I“ realisiert werden, sind die Vorkommen mehrerer besonders geschützter Vogelarten bedroht. Der LNV hat deshalb Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.
vom 30.07.2007

LNV erleichert über Aus für Skihalle:
Nun muss nach umweltverträglichen Alternativen gesucht werden
Mit großer Erleichterung und Freude hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) die Nachricht vom Aus der geplanten Skihalle in Todtmoos aufgenommen. Erleichtert ist der LNV, weil es Behörden und Kommune gelungen ist, letztendlich doch der Vernunft und nachhaltigem Denken den Vorrang zu geben. Erfreut sind die Naturschützer, dass nahezu alle Argumente, die sie gegen das Projekt ins Feld geführt haben, sich in der offiziellen Begründung für die Ablehnung wiederfinden.
vom 28.07.2007

LNV präsentiert Ratgeber:
„Taschenbuch des Naturschutzes“ neu aufgelegt
Die Rechtslage im Natur- und Umweltschutz hat sich in den letzten Jahren um-fassend geändert. Grund genug für den Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), sein „Taschenbuch des Naturschutzes in Baden-Württemberg“ völlig zu überarbeiten und neu herauszugeben. Frisch aus der Druckerei informiert nun der sehr handliche und lebendig gestaltete Ratgeber auf 158 Seiten über die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen und Regeln, die beim Aufenthalt in Wald und Flur gelten. Gefördert wurde die Neuauflage von der Stiftung Naturschutzfonds beim Ministerium Ländlicher Raum.
vom 17.07.2007

LNV zum Jubiläum des Umweltministeriums:
20 Jahre Vollgas mit angezogener Handbremse
Mutige Ministerin hat unzureichende Unterstützung im Kabinett

„In 20 Jahren Umweltministerium sei wohl einiges in Gang gesetzt worden, fast immer jedoch „mit verbalem Vollgas, aber gezogener Handbremse! Alle Minister hätten unter dem Primat wirtschaftlicher Zielsetzungen zu leiden gehabt.“ - so der Rückblick von Reiner Eh-ret, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes (LNV) anlässlich des heutigen Festaktes in Ludwigsburg.
vom 11.07.2007

LNV ist wenig begeistert:
CO2-Bilanz offenbart Schwächen der Landespolitik.
„Kein Grund zum Auf-die-Schulter-Klopfen“ – so die Reaktion des Landesnaturschutzverbandes (LNV) zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes, die im Land einen Rückgang der energiebedingten CO2-Emission konstatieren. Wer die Bilanz näher lese, merke sehr schnell, wo das Land seine „klimapolitischen Hausaufgaben“ bislang nicht gemacht habe.
vom 15.06.2007

Schleusenverlängerung muss Lebensraum Fluss aufwerten!
Neckarschleusen werden zu einem Prüfstein für Nachhaltigkeitspolitik der Landesregierung.
„Mit der Verlängerung der Schleusen im Neckar müssen auch die ökologischen Verbesserungen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden.“, fordern die Vorsitzenden der Naturschutzverbände BUND, LFV, LNV und NABU anlässlich des ersten Plattformtreffens „Unser Neckar“ am morgigen Dienstag im Landratsamt Esslingen.
vom 11.06.2007

Harsche Kritik des Landesnaturschutzverbandes an geplanter Skihalle in Todtmoos:
Energie fressendes und Landschaft zerstörendes Wahnsinnsprojekt
vom 04.06.2007
Als klimapolitischen GAU (= Größter Anzunehmender Unfug) bezeichnet der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) die Absicht der Gemeinde Todtmoos, am „Hochkopf“ eine Skiröhre zu bauen. Das Vorhaben sei weder aus ökologischer, noch aus landschaftlicher und nicht einmal aus wirtschaftlicher Sicht vertretbar. Für den LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret zeigt der jüngste Gemeinderatsbeschluss, dass manche Kommunen immer noch nicht in der Lage sind, ihrer Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden: „Die Klimadiskussion rund um den Heiligendamm-Gipfel scheint noch nicht bis zu den Höhen des Schwarzwalds vorgedrungen zu sein.“

LNV kritisiert Straßenheizung mittels Erdwärme
Klimapolitische Geisterfahrer in der Schwarzwaldgemeinde Neuweiler?
vom 22.05.2007
Während man überall davon spricht, Energie einzusparen und effizienter einzusetzen, überlegt sich die Schwarzwaldgemeinde Neuweiler, wie man den Energieverbrauch noch ausweiten kann: Im Rahmen der Installation eines Nahwärmenetzes für ein Neubaugebiet soll auch dessen Straße im Winter beheizt und im Sommer gekühlt werden. Neuweiler scheint nach dem Prinzip zu handeln: Alle reden vom Klima - wir helfen bei der Zerstörung!

LNV zum Klimawandel:
Landesregierung soll endlich „Klotzen statt Kleckern“

vom 20.04.2007
Nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) verdeutlichen die Meldungen der letzten Tage und Wochen immer mehr die enormen Auswirkungen des Klimawandels sowohl auf unser Öko- wie auch Wirtschaftssystem. Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret hält sofortige tiefgreifende Maßnahmen für notwendig, andernfalls würden beide Systeme gleichermaßen ins Trudeln geraten.

Naturschützer zum „Tag des Waldes“:
Der LNV moniert den grobschlächtigen Umgang mit unserem Wald
vom 20.03.2007
Im Zeichen des neuen Holzbooms appelliert der Landesnatur-schutzverband (LNV) zum morgigen „Tag des Waldes“ an alle Waldbesitzer, bei der Holznutzung Maß zu halten und zu den Grundsätzen naturnaher Waldwirtschaft zurück zu kehren. Es gälte, sich wieder verstärkt mit den Zukunftsanforderungen der Gesellschaft an den Wald auseinander zu setzen.

LNV-Appell zur Gehölzpflege:
Zeitiges Frühjahr erlaubt keine Ausnahme für Rodungen!
vom 16.03.2007
Die Zeit für das Abholzen von Gehölzen ist für dieses Frühjahr vorbei! Darauf weißt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hin und appelliert an alle Motorsägenbesitzer, auf die Natur Rücksicht zu nehmen. Die Natur sei in Folge des warmen Winters in diesem Jahr bereits weit fortgeschritten. Ausnahmegenehmigungen für Abholzungen und Rodungen sind nach der fachlichen Einschätzung des LNV heuer auf keinen Fall vertretbar.

Mit stumpfem Schwert gegen den Flächenverbrauch:
NABU und LNV fordern Verschärfung des Landesplanungsgesetzes
vom 13.03.2007
"Netto-Null" beim Flächenverbrauch: Dieses Ziel hat Ministerpräsident Günther Oettinger in seiner Regierungserklärung ausgegeben, die Reduktion des Flächenverbrauchs ist zudem Teil des Koalitionsvertrags. "Dass sich jetzt die Landesregierung darüber streitet, ob die Reduktion des Flächenverbrauchs als Leitziel in das neue Landesplanungsgesetz einfließen soll, ist ein Skandal"

LNV ruft Schwarzwälder Touristikunternehmen auf:
Investieren Sie in Alternativen zum Skitourismus!
„Realitätsverlust“ bei Feldbergs Bürgermeister Wirbser

vom 09.03.2007
Für „wenig aufrichtig“ hält der Landesnaturschutzverband die Klagen zahlreicher Hoteliers und Liftbetreiber, die in den letzten Tagen über die entgangenen Einnahmen infolge des warmen Winters zu vernehmen waren. Schließlich habe man im letzten schneereichen Ausnahmewinter ordentlich Kasse gemacht und hätte sich in Anbetracht des unübersehbaren Klimawandels für die nun unmittelbar eingetretenen „schlechteren Zeiten“ genügend auf die Hohe Kante legen können.

LNV verurteilt Porsche in Sachen Klimaschutz
Wiedekings Worte sind „Schlag ins Gesicht unserer Enkel“!
Steuerprivileg für „fahrende CO2-Schleudern“ abschaffen

vom 06.03.2007
Als „verantwortungslos und völlig inakzeptabel“ bezeichnet der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) die jüngsten Äußerungen von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Dieser hatte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ angekündigt, dass Porsche den in der EU diskutierten Grenzwert von 130 g CO2 je km niemals erreichen werde.

Landesnaturschutzverband mahnt Industrie
Umweltschutzinvestitionen in Baden-Württemberg sind um 12 % gesunken
vom 20.02.2007
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) nimmt die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes zum Anlass, auf die "Umweltschläfrigkeit" vieler In-dustrie- und Gewerbebetriebe im Land hinzuweisen. Reiner Ehret, LNV-Vorsitzender, beklagt den zu geringen Anteil der Umweltinvestitionen an den Gesamtinvestitionen im Jahr 2005.

Landesnaturschutzverband kritisiert Gebäudeenergiepass
vom 12.02.2007
Wieder eine Chance für den Klimaschutz vertan!
Der Energiebedarf eines Hauses muss laut Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zu einem entscheidenden Marktfaktor werden, um höhere Standards sowohl im Neubau wie auch energetische Nachrüstungen im Bestand zu erreichen. Die Einführung eines Energiepasses hält der Dachverband der Naturschutzvereine wohl im Grundsatz für richtig – nicht jedoch die Art und Weise.

Landesnaturschutzverband, BUND und NABU zur Nachmeldung von Vogelschutzgebieten
vom 01.02.2007
So lässt sich das Artensterben nicht stoppen!
Das Haselhuhn ist ausgestorben – neues Opfer der Untätigkeit des Landes.
Das Land hat seine Hausaufgaben in Sachen EU-Vogelschutzgebiete nicht gemacht. Zu diesem Urteil kommen die drei Naturschutzverbände NABU, BUND und LNV in ihrer Stellungnahme zum Nachmeldeverfahren von Vogelschutzgebieten.
Das Hintergrundpapier von Thomas Asch „Der Untergang des Haselhuhnes (Bonasa bonasia) in Baden-Württemberg und seine Ursachen“ als PDF-Datei

Landesnaturschutzverband fordert Ministerpräsident Oettinger
zu deutlichen Korrekturen bei der Verwaltungsreform auf.

Verloren gegangene Fachkompetenz, Zersplitterung von Zuständigkeiten und Misswirtschaft in Personalfragen - so lauten einige der Vorwürfe, die der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) in seiner Bilanz nach zwei Jahren Verwaltungsreform erhoben hat.
vom 30.01.2007
Eine ausführliche Bilanz zu zwei Jahren Verwaltungsreform: weiter

Landesnaturschutzverband fordert wegen Klimawandel Konsequenzen
Wintersportgemeinden müssen sich neu orientieren
"Wandern, Wundern, Wohlfühlen" als neues Tourismus- Motto
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt die von
Umweltministerin Tanja Gönner geäußerte Meinung, dass der alpine
Wintersport in weiten Teilen der traditionellen Gebiete infolge des
Klimawandels keine Zukunft mehr hat.
vom 19.01.2007

Landesnaturschutzverband zum Schneemangel am Feldberg:
Statt weißer Weihnachten sind weise Entscheidungen nötig!
Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret appellierte an den Feldberger Bürgermeister Stefan Wirbser, die Pläne zum Bau des riesigen Parkhauses am Seebuckhang zu stoppen. „Ein hauptsächlich leer stehendes Parkhaus ist auch nicht in der Lage, die durch den Menschen verursachte Klimaerwärmung zu stoppen!“ Er bot statt dessen eine enge Zusammenarbeit an, wenn es darum ginge, Alternativen zum Skisport zu finden.
vom 21.12.2006

Die Stiftung des Landesnaturschutzverbandes
unterstützt das Jugendbegleiter-Projekt der Landesregierung
„Kühe sind nur selten lila….“
„Es ist leider keine neue Erkenntnis: Fast jedes Kind kann heute im Schlaf fünf Automarken nennen, weiß aber oft nicht, wie ein Gänseblümchen aussieht und dass Kühe nur äußerst selten lila sind.“ Daran erinnerte heute der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, bei der Vorstellung des Förderschwerpunktes der LNV-Stiftung für das Jahr 2007.
vom 15.12.2006

Naturschützer fordern: Neckarschleusen müssen fischdurchgängig werden
Wenn Schleusen verlängert werden, dann ökologisch
Eine Verlängerung der Schleusen im Neckar muss ökologische Mindestanforderungen erfüllen“, fordern die Vorsitzenden der Naturschutzverbände BUND, LFV, LNV und NABU. Das Bundesverkehrsministerium möchte die 27 Neckarschleusen zwischen Plochingen und Mannheim verlängern, damit bis zu 135 Meter lange Schiffe den Neckar passieren können. vom 30.11.2006

Landesnaturschutzverband kritisiert Flurneuordnung
Den heute vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum vorgestellten Flurneuordnungs-Geschäftsbericht 2005 nimmt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zum Anlass, auf Fehlentwicklungen im Bereich Naturschutz hinzuweisen. Grund dafür sind die aktuellen Erfahrungen seiner ehrenamtlichen Naturschützer, die Flurneuordnungsverfahren im ganzen Land fachlich begleiten. Diese offenbaren nämlich oft eine ganz andere Realität, als sie der Öffentlichkeit in den bunt bebilderten Geschäftsberichten vorgestellt wird.
vom 10.11.2006

Landesnaturschutzverband kritisiert Investitionsrahmenplan für Bundesverkehrswege
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) fordert die Bundesregierung auf, die für den Schutz unseres Klimas notwendigen Maßnahmen endlich auch im Verkehrsbereich zu ergreifen und die knappen Finanzmittel nicht mehr für unsinnigen Straßenbau und andere, die Umwelt zerstörende Verkehrsprojekte auszugeben.
.vom 31.10.2006

Entbürokratisierungsinitiative gescheitert
Rund zwei Jahre lang arbeiteten Landesnaturschutzverband (LNV) und Naturschutzbund (NABU) im Land zusammen mit dem Bundesverband für mittelständige Wirtschaft (BVMW) an einem großen Wurf zur Vereinfachung und Effizienzsteigerung im Umweltrecht. Dieses Projekt ist nun am mangelnden Interesse der Wirtschaft gescheitert.
.vom 26.10.2006

Naturnahe Waldwirtschaft rechnet sich
Keine Trennung in „Wellnesswald“ und „Holzacker"
Landesnaturschutzverband zieht Fazit des gut besuchten Zukunftsforums
vom 17.10.2006

Staatsmedaille für Reiner Ehret
Landesnaturschutzverband freut sich über die Auszeichnung
vom 26.9.2006

Naturschutz contra Maikäferbekämpfung
Landesnaturschutzverband lehnt Gifteinsatz im Karlsruher Hardtwald ab!
vom 16.08.2006 (siehe auch Hintergrundinformation)



Verdrängt der „Wirtschaftsfaktor Holz“ alle anderen Waldfunktionen?
Zukunftsforum Naturschutz des Landesnaturschutzverbandes 2006 in Stuttgart
vom 02.08.2006

LNV zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Oettinger
Natur- und Umweltschutz wird Motor für Konjunktur und Arbeitsmarkt!
vom 21.06.2006

Landesnaturschutzverband sieht Regelungsbedarf für Biogas-Großanlagen
Pro Anlage droht Artenverarmung auf Hunderten von Hektare
vom 11.05.2006

Bremst Frankreich den Atomausstieg?
Landesnaturschutzverband will Einblick in die Verträge mit dem französischen EnBW-Hauptaktionär EdF
vom 24.05.2006

Gerd Walter aus Ulm erhält Ehrennadel des Landesnaturschutzverbandes
vom 10.04.2006

Reiner Ehret einstimmig als LNV-Vorsitzender bestätigt
vom 10.04.2006

LNV kritisiert Stuttgarter Regierungspräsidium

Neue Verkehrsuntersuchung ist Teil einer rückwärtsgewandten Verkehrspolitik!
vom 31.03.2006

LNV wendet sich an Schweizer Nationalräte
Unzureichende Beteiligung an Atom-Endlager-Planung in Benken wird beanstandet
vom 28.03.2006

LNV-Wahlprüfsteine stoßen auf große Resonanz
Entscheidungshilfe für den Wähler in Sachen Ökologie
vom 23.03.2006

Oettingers Wunsch nach Laufzeitverlängerung führt aufs energiewirtschaftliche Abstellgleis!
LNV und NABU präsentieren Gegenrechnung
vom 15.03.2006


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