Pressemitteilungen
Landesnaturschutzverband
rügt Versagen der Autoindustrie in Baden-Württemberg
Die VCD-Auto-Umweltliste 2010 / 2011der „umwelt-freundlichsten
Autos" ist für alle, die sich in Baden-Württemberg
um Nachhaltigkeit und Klimaschutz bemühen, eine herbe
Enttäuschung! Nur zweimal können dabei Autos aus dem
Lande der Autoerfinder Platz 8 in ihrer Kategorie belegen
( Smart fortwo cdi und Audi A 3, 1,6 TDI), ansonsten
totale Fehlanzeige! Man muss daraus leider den Schluss
ziehen, dass man bei Daimler, Audi und Porsche zwar
viel über umweltfreundliche Autos redet, aber wenig
dafür tut.
19.8.2010
Landesnaturschutzverband
fordert Streichung des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz:
Nach Ansicht des Vorsitzenden des Landesnaturschutzverbandes
(LNV), Reiner Ehret, ist nicht nur „Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz“
(LGVFG) mit seinen sage und schreibe 41 Buchstaben ein Wortmonstrum!
Auch der Förderansatz ist falsch! Um diese Fördergelder
zu erhalten, müssten die Gemeinden sehr oft weit über
den tatsächlichen Bedarf hinaus Straßen überdimensioniert
ausbauen.
5.8.2010
Generalverkehrsplan
verpasst Sprung auf zeitgemäßes Niveau
Nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes
Baden-Württemberg lassen die Äußerungen
von Ministerpräsident Mappus und Umweltministerin
Gönner leider nicht den Schluss zu, dass sich in
der Verkehrspolitik des Landes grundsätzlich etwas
ändern wird. Im Wesentlichen wird immer noch an
den überkommenden Prinzip des letzten Jahrhunderts
festgehalten, dass gegen zu viel Verkehr hauptsächlich
ein „leistungsfähigeres“ Straßennetz
hilft.
28.7.2010
LNV
fordert Erfassung der Flächenpotentiale im Innenbereich:
Ohne Mitwirkung der Gemeinden geht es nicht!
Nach Einschätzung des LNV ist die Hauptursache für den Rückgang
des Flächen-verbrauchs die Wirtschaftskrise der vergangenen
zwei Jahre. Es ist zu befürchten, so der LNV-Vorsitzende Reiner
Ehret, dass bei einer anziehenden Konjunktur auch der Flächenverbrauch
wieder steigt. Noch immer ist es nicht gelungen, das Wirtschafts-wachstum
vom Flächenverbrauch zu entkoppeln. Deshalb fordert der LNV
die Landes-regierung auf, Richtlinien für die verbindliche
Erfassung der Flächenpotentiale im Innenbereich zu erlassen.
8.7.2010
LNV fordert
Wiederaufnahme der Aufsichtsbeschwerde
Bebauungsplan Birkenallee der Stadt Isny unzulässig
Der Bebauungsplan Birkenallee I in Isny hätte erhebliche
negative Auswirkungen auf das europäische Schutzgebiet
und Natur- und Landschaftsschutzgebiet „Bodenmöser“
. Durch die geplante Wohnbebauung wird das Überleben
des Wachtelkönigs gefährdet, einer bodenbrütenden
Vogelart, deren letztes baden-württembergischen Brutvorkommens
sich hier befindet.
25.6.2010
LNV
fordert mehr Kontrolle bei den Ausgleichsmaßnahmen
Mehrkosten soll aber nicht die Allgemeinheit tragen
Die im ganzen Land vertretenen LNV-Arbeitskreise machen
schon seit Jahren die Erfahrung, dass sich eine erhebliche
Anzahl von Kommunen bei den Ausgleichsmaßnahmen nicht
an die Festlegungen der von ihnen selbst beschlossenen
Bebauungspläne halten. Neu zu schaffende Biotope würden
entweder unvollständig, an anderer Stelle oder überhaupt
nicht realisiert. Zudem fehle es meist an der notwendigen
Pflege, ohne die die gewünscht Ausgleichsfunktion nicht
erreicht werden kann.
vom 17.6.2010
NABU
und LNV fordern Nachhaltigkeitsstrategie 2.0
Naturschützer stellen fünf Kernforderungen vor
Eine durchwachsene Bilanz der Nachhaltigkeitsstrategie des
Landes Baden-Württemberg ziehen der Landesnaturschutzverband
und der Naturschutzbund nach über drei Jahren intensiver Mitarbeit.
„Ob beim Klimaschutz, bei der Reduktion des Flächenverbrauchs
oder beim Schutz der biologischen Vielfalt: Viele Nachhaltigkeitsindikatoren
stehen in Baden-Württemberg noch immer auf rot , die Ergebnisse
sind enttäuschend.
Forderungskatalog:
weiter
vom 16.6.2010
Artenrückgang
in der Agarlandschaft:
Allein die Lerchenfenster lösen das Problem nicht!
Auch der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg freut
sich über die 135 Landwirte, welche beim „Fensterln
für die Feldlerchen“ mitmachen. Doch angesichts
des drastischen Artenrückganges in der Feldflur sei dies
nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Würden Landwirtschafts-
und Naturschutzverwaltung dagegen die im Naturschutzgesetz
längst vorgeschriebene Biotopvernetzung umsetzen, hätte
man die Lerchenfensteraktion kaum ins Leben rufen müssen.
vom 1.6.2010
zum Tag der Biodiversität:
Verarmung der Natur ist weiter auf dem Vormarsch
Die biologische Vielfalt in unserer Landschaft nimmt
weiter dramatisch ab, mahnt der LNV anlässlich
des Biodiversität-Tages. Fakt ist, dass all die
hehren Worte und öffentlichkeitswirksamen Aktionen,
mit denen sich die zuständigen Ministerien in den
letzten Jahren hervorgetan ha-ben, nur höchst selten
draußen in der Natur bei Kiebitz, Adonisröschen
& Co gefruchtet haben. Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen
Naturschützer sähe die Lage noch katastrophaler
aus.
vom 21.5.2010
Immer mehr
Atommüll wird an andere Bundesländer outgesourced
Der formale Streit, ob eine Verlängerung der Laufzeiten von
AKW die Zustimmung des Bundesrats braucht oder nicht, geht
nach Meinung des Vorsitzenden des Dachverbandes der Natur-
und Umweltschutzverbände des Landes am Kern des Problems vorbei.
Reiner Ehret: „Wer für längere AKW-Laufzeiten ist, akzeptiert
mehr strahlenden Atommüll. Die Endlagerung und die Verantwortung
für den tödlich strahlenden Atommüll wird einfach
von Baden-Württemberg weg geschafft!“
vom 17.5.2010
Landesnaturschutzverband
kritisiert beschönigende Darstellung des Landwirtschaftsministers
zur Biodiversität
Anreizsysteme für Landwirte sind in der Realität
zu schwach
Umschichtung der Mittel notwendig
Deutliche Kritik an der positiven Darstellung der Anreizsysteme
zum Erhalt der Biodiversität äußert der Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg (LNV). In seinen Augen geht Ministers Köberles
Darstellung gründlich an der Realität vorbei. Denn aufgrund
der heutigen flächenbezogenen Betriebskosten - z. B. bei den
Pacht- oder Treibstoffpreisen – liegt die Höhe der Ausgleichszahlungen
oft unter der Grenze, die ein landwirtschaftlicher Betrieb
zum Überleben braucht. Man könne jedoch – so der LNV - von
unseren Landwirten nicht erwarten, dass sie Naturschutz ständig
als ein Verlustgeschäft betreiben.
vom 11.5.2010
Jahreshauptversammlung
des LNV
Mitglieder diskutieren über Wirtschafts-Themen -
Bruttoinlandsprodukt muss ergänzt werden
„Unsere Volkswirtschaft muss einen immer größer
werdenden Teil unseres Bruttoinlandsprodukt aufwenden, um die
negativen Folgen unseres Wirtschaftswachstums zu kompensieren“.
Diese Warnung war eine der zentralen Botschaften von
Professor Dr. Hans Diefenbacher von der „Forschungsstelle
der evangelischen Studiengemeinschaft“ (FEST). Er stellte
die Idee eines „Nationalen Wohlfahrtsindexes (NWI)“
vor, in dem die schädliche Investitionen herausgerechnet
werden.
vom 24.4.2010
LNV-Ehrennadel
an Dr. Liesel Hartenstein und Dr. Ekkehard Köllner verliehen
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat
am 24. April 2010 an zwei herausragende Persönlichkeiten des
Naturschutzes seine LNV-Ehrennadel verliehen. Frau Dr. Liesel
Hartenstein aus Leinfelden-Echterdingen hatte sich schon sehr
frühzeitig für die Erhaltung der Umwelt eingesetzt,
ab 1976 stolze 22 Jahre lang als Bundestagsabgeordnete.
Dr. Ekkehard Köllner aus Freiburg setzte sich schon in seinen
frühen Dienstjahren als Forstmann für einen naturnahen
Waldbau ein.
vom 24.4.2010
Der Ausbau
von Wasserkraft- und Biogasanlagen stößt an ökologische Grenzen
Regelungsbedarf beim Energiemais-Anbau
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) warnt
vor zu hohen Erwartungen beim Ausbau der Biogas- und Wasserkraftnutzung.
Die von Fachverbänden genannten Zuwachspotentiale – eine Verdoppelung
der über Wasserkraft und eine Verdreifachung der über Biogas
gewonnene Energie - wäre nur mit massiven Eingriffen in den
Naturhaushalt zu erreichen.
vom 23.4.2010
Landesnaturschutzverband
zur PKW-Maut:
Hauptsächlich Goldesel für Straßenbauer!
Ausbau des Schienengüterverkehrs statt „Straßenvermehrungspolitik“
Der LNV hält nicht viel von der Einführung einer PKW-Maut
auf unseren Autobahnen. Nach Einschätzung seines Vorsitzenden
Reiner Ehret führt diese weniger zu einer Verkehrsreduzierung,
sondern vor allem zu einer Verkehrs(rück)verlagerung
von den Autobahnen hin zu Bundesstraßen und Landstraßen.
Verlierer sind bei dieser Straßenvermehrungspolitik
der Mensch und die Natur.
vom 9.4.2010
Elektro-Autos:
Der Landesnaturschutzverband warnt vor kurzsichtiger
Euphorie:
Erneuerbare Energien werden noch lange Zeit zur Deckung des herkömmlichen Bedarfs benötigt
In den Augen des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg
wird die wichtige Frage nach der Herkunft des Kraftstoffs
Strom für Elektro-Autos nicht ausreichend gewürdigt.
Dies veranlasst den LNV vor einer möglichen fatalen
energiepolitischen Fehlentwicklung zu warnen: Die Energie
für diese Fahrzeuge müsse mittelfristig überwiegend
von alten Kern- und Kohlekraftwerken bereit gestellt
werden. Durch diese neue Nachfrage werde der Ausstieg
aus veralteter Kraftwerkstechnologie unnötig verzögert.
vom 24.3.2010
Regierungserklärung
= Fehlanzeige beim Naturschutz
Der Landesnaturschutzverband ist bitter enttäuscht
„Suchen Sie bitte die Worte „Naturschutz“ oder „Nachhaltigkeitsstrategie“
im Text der Regierungserklärung von Ministerpräsident
Stefan Mappus“, bat der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes
Baden-Württemberg, Reiner Ehret. Die Suche ist vergeblich!
Das habe es bei allen Vorgängern von Ministerpräsident Mappus
noch nie gegeben, dass der Schutz der Natur, die Erhaltung
der Artenvielfalt in der Natur, die Schutzziele der EU in
Natura 2000 und auch die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie
unerwähnt blieben.
vom 10.3.2010
LNV und NABU kritisieren die neue Sammelverordnung für
EU-Vogelschutzgebiete
Landnutzer und Investoren profitieren – bedrohte Vögel verlieren!
Die Sammelverordnung ziele weniger darauf ab, die seltenen
und gefährdeten Vogelarten und ihrer Lebensräume
zu schützen, als vielmehr Bauprojekte und andere
Eingriffe in diesen Gebieten zu erleichtern. Es fehlen
klare Grenzen für Ausnahmegenehmigungen, ohne die
der Schutz wirkungslos zu bleiben droht. Verstöße
gegen den Schutzzweck lassen sich so nur schwer verfolgen.
vom 26.2.2010
Steht der Gewerbeflächenpool vor dem Aus?
Naturschützer kritisieren Kirchturmdenken und fordern: Modellprojekt „REGENA“ darf nicht scheitern!
Der Landesnaturschutzverband (LNV) befürchtet, dass die vorbildliche
Idee des „Regionalen Gewerbeflächenpools Neckar-Alb“ (REGENA)
an klein kariertem Kirchturmdenken einiger der beteiligten
Gemeinden scheitert. Mit dem vom Wirtschafts- und vom Umweltministerium
geförderten und durch die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
Nürtingen-Geislingen geleiteten Projekt soll ein neues Instrument
für das Management kommunaler Gewerbeflächen – und damit für
das allseits geforderte Flächensparen - erprobt werden.
vom 1.2.2010
LNV
gibt Tipps zu winterlichen Outdoor-Aktivitäten
Tierwelt
erfordert unsere Rücksicht!
Den Winterurlaub in heimischen Gefilden statt in fernen
Ländern zu verbringen, schont die Umwelt und unser Klima
und wird vom Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
(LNV) sehr begrüßt. Doch auch vor unserer Haustür gilt
es gerade im Winter auf unsere Tierwelt Rücksicht zu
nehmen. Witterungsperioden mit Schneelage erschweren
den meisten Tieren die Nahrungssuche, sie könne
diese nur überstehen, wenn sie ihren Energieverbrauch
drastisch reduzieren und sich möglicht ruhig an
einem geschützten Ort aufhalten.
vom 29.12.2009
LNV
zum „Lothar-Jahrestag“:
Alte Fehler mit neuen Baumarten?
Der Landesnaturschutzverband betrachtet mit
Sorge, dass besonders im Großprivatwald in großem
Umfang Fichten und Douglasien zur Wiederbewaldung von
Kahlflächen verwendet werden. Damit schaffe man
aus Profitgründen erneut einen artenarmen labilen
Waldbestand, der nach Auffassung der Naturschützer
gegenüber zukünftigen Kalamitäten ungenügende
Widerstandskraft besitzt. Der LNV rät deshalb allen
Waldeigentümern, stattdessen auf eine standortheimische
Holzartenmischung zu setzen.
vom 23.12.2009
Der
Weihnachtswunsch des LNV:
Das Fest klimafreundlich gestalten
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg macht
der Bevölkerung Mut, mit ersten kleinen, leicht zu praktizierenden
Schritten den Wandel hin zu einer klima- und umweltgerechten
Lebensweise in Gang zu setzen. Dabei geht es nach Überzeugung
des LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret weniger um Verzicht und
höhere Ausgaben, als darum zu lernen, beim täglichen
Handeln bewusster vorzugehen. Das Weihnachtsfest biete dazu
eine gute Gelegenheit.
vom 17.12.2009
Der
Erhalt der Straßen wichtiger als Neubau!
LNV beim Straßenbau einig mit dem Landesrechnungshof
„Es geht deshalb um einen bewussten Richtungswechsel“ – deutlicher
als dieses Zitat aus dem jüngsten Bericht des Landesrechungshofes
zum Straßenbau hätten man es nicht sagen können. Der Landesnaturschutzverband
sieht sich in der Aussage der Finanzwächter mehr als bestärkt,
dass dem Erhalt des vorhandenen Straßennetzes zukünftig Vorrang
vor Aus- und Neubau eingeräumt werden muss. Denn langfristig
fehlt dem Land das Geld, um den weiteren Verfall der Straßen-
und Brückenbauwerke zu stoppen.
vom 15.12.2009
Der
LNV zum Parkhaus auf dem Feldberg:
„Fördermittel sind rausgeschmissenes Geld!“
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg
(LNV), Reiner Ehret, zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung
der CDU/FDP-Koalitionäre, den Bau des umstrittenen Parkhauses
auf dem Feldberg mit drei Millionen Euro aus dem Kommunalen
Investitionsfonds (KIF) zu unterstützen. „Das ist
nicht nur der Sargnagel für die von uns geforderte moderne
und ökologischere Verkehrslösung für den Spitzenverkehr
auf den Feldberg, sondern auch eine schallende Ohrfeige für
das Wirtschafts- und das Umweltministerium.“
vom 9.12.2009
LNV
zum Wasserstoffauto:
Wasserstoffantrieb erst in ferner Zukunft klimafreundlich
Die Entscheidung von BMW, die Produktion von Wasserstoffautos
aufzugeben, erhält Beifall von unerwarteter Seite:
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
hält diese Idee für goldrichtig. Heute mit
Wasserstoff zu fahren bedeute, noch mehr Treibhausgase
zu produzieren als mit Benzin oder Diesel. Denn Wasserstoff
werde mit erheblichen Umwandlungsverlusten entweder
aus Erdgas gewonnen oder aber aus Strom hergestellt,
der zu einem großen Anteil aus klimaschädlichen
Kohlekraftwerken stammt.
vom 8.12.2009
Geld
für Blumenwiesen und Viehweiden statt für Mais- und Getreideäcker
Landesnaturschutzverband fordert andere Agrarpolitik
Anlässlich der Tagung zur europäischen Agrarpolitik
in Hohenheim fordert der Landesnaturschutzverband eine
Umorientierung der Agrarförderung. Statt 75 % der
europäischer Agrarmittel (60 Milliarden) in pauschale
Betriebs- und Flächenprämien zu stecken, fordern
die Naturschützer mehr Geld für diejenigen
Betriebe, die gesellschaftliche Leistungen erbringen,
wie die Erhaltung der vielfältigen Kulturlandschaft
und der Artenvielfalt.
vom 4.12.2009
Das
Elektroauto – eine Scheinlösung
Der LNV warnt vor einer ökologischen und teuren Illusion
Um eine auch nur einigermaßen relevante Flotte von Elektroflitzern
auf deutschen Straßen fahren lassen zu können,
bedarf es enormer Strommengen. Ein Fahrzeug mit einer durchschnittlichen
Fahrleistung von 12.500 Km/ Jahr braucht dafür etwa 2.500
Kilowattsunden Strom. Würde in Deutschland jedes vierte
Auto elektrisch angetrieben, wären das fast 30 Milliarden
Kilowattstunden Mehrverbrauch im Jahr. Das ist in etwa die
Strommenge, die man mit drei Atomkraftwerken erzeugen kann.
vom 24.11.2009
LNV
zum verheerenden Rückgang der Streuobstwiesen
Einmaliges Natur- und Kulturgut auf dem Weg in die
Bedeutungslosigkeit?
Den landesweiten Rückgang der Streuobstwiesen um 20 %
in nicht einmal 20 Jahren bezeichnet der LNV als ein Desaster
für Naturschutz und Landeskultur. Diese Fakten belegen,
dass die Naturschutzpolitik des Landes gescheitert ist. Doch
anstatt dieses Defizit einzugestehen, ist es Minister Hauk
nur an einer möglichst positiven Darstellung seiner offensichtlich
unzureichenden Hilfsmaßnahmen gelegen.
vom 23.11.2009
Naturschutz-Sonderpreis
geht nach Boxberg-Kupprichhausen
LNV stiftet 500 Euro für „Unser Dorf hat
Zukunft“
Im Rahmen des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“
erhält der Ort Boxberg-Kupprichhausen (Main-Tauber-Kreis)
den vom Landesnaturschutzverband (LNV) gestifteten Sonderpreis
„Das Dorf in der Landschaft, Natur und Umwelt“.
Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Preisträger
morgen im Rahmen der Schlussveranstaltung vom LNV Vorsitzenden
Reiner Ehret in Karlsruhe überreicht.
vom 20.11.2009
LNV
zur Einladung zum Automobilforum:
Eine peinliche und entlarvende Titelseite! -
Negatives „Leitbild“ animiert zum Gesetzesverstoß
Schon das Titelbild der Einladung zur 4. Landeskonferenz der
Automobilwirtschaft, zu der Ministerpräsident Oettinger
ins Stuttgarter Neue Schloss einlädt, zeigt, wes Ungeistes
Kind diese Veranstaltung ist: Ein Auto rast mit 145 km/h und
7.200 U/min über eine Landstraße. Es fährt
in der Mitte der Straße, der Fahrer überschreitet
nicht nur die zulässige Höchstgeschwindigkeit, er
hat auch Schwierigkeiten, auf der vorgeschriebenen Spur zu
bleiben.
vom 20.11.2009
LNV
zur Neustrukturierung der Forstverwaltung
Paradigmenwechsel zulasten Naturschutz und Sozialfunktion
des Waldes
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
begrüßt den Plan der niederländischen Regierung,
die Kraftfahrzeugsteuer ab 2012 fahrleistungsabhängig
zu erheben. Richtig ist dabei, dass nicht nur die gefahrenen
Kilometer, sondern auch die Wagengröße berücksichtigt
werden soll. Die gleichen Ziele ließen sich in den Augen
der Naturschützer jedoch auch mittels einer Umlegung
der Kfz-Steuer auf die Treibstoffpreise erreichen.
vom 19.11.2009
LNV
fordert: CO2-Emmissionen auch im Straßenverkehr deutlich
senken
Umlegung der KFZ-Steuer auf Treibstoffpreise
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
begrüßt den Plan der niederländischen Regierung,
die Kraftfahrzeugsteuer ab 2012 fahrleistungsabhängig
zu erheben. Richtig ist dabei, dass nicht nur die gefahrenen
Kilometer, sondern auch die Wagengröße berücksichtigt
werden soll. Die gleichen Ziele ließen sich in den Augen
der Naturschützer jedoch auch mittels einer Umlegung
der Kfz-Steuer auf die Treibstoffpreise erreichen.
vom 16.11.2009
Rückblick
auf das 10. LNV-Zukunftsforum:
„Kein schöner Land in dieser Zeit?“
Die Beiträge der renommierten Referenten als auch die
rege Diskussion zeigten auf, welche Chancen, aber auch welche
Herausforderungen in der Zukunft im ländlichen Raum gemeistert
werden müssen, damit diese „nachhaltig“ gestaltet
werden kann. Einig waren sich die Teilnehmer aus Politik,
Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden darin, dass das
Übertragen städtischer Strukturen auf das Land der
falsche Weg wäre. Vielmehr gälte es – so die
Botschaft des LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret – sich wieder
mehr der eigenen Werte bewusst zu werden, diese als Stärke
zu begreifen und daraus neue und individuelle, jedenfalls
kreative Wege zu beschreiten.
vom 9.11.2009
Landesnaturschutzverband
lehnt die neue Vogelschutzgebiets-Verordnung grundsätzlich
ab
Die Verordnung dient nicht dem Schutz der genannten Vogelarten
und ihrer Lebensräume, sondern lediglich der Erleichterung
von Eingriffen in diese.
Alleiniges Anliegen der Sammelverordnung ist es, die Forderung
der EU-Vogelschutz-Richtlinie nach förmlicher Schutzgebietsausweisung
zu erfüllen, um vom strengen Verschlechterungsverbot
der Vogelschutz-Richtlinie in das mildere Schutzregime der
FFH-Richtlinie wechseln zu können.
vom 2.10.2009
Stellungnahme
"Sauberes"
Auto mit "dreckigem" Strom?
Steigende Nachfrage als Argument für die Laufzeitverlängerung
von Kernkraftwerken?
Wer dem Bürger schon heute das Elektroauto als
besonders klima- und energiefreundliche Alternative empfiehlt,
hat sich nur unzureichend über die tatsächliche
Umweltbilanz dieser Fahrzeuge informiert. Denn der Strom für
die scheinbaren "Umweltengel" stammt bis auf absehbare
Zeit ganz überwiegend aus herkömmlichen Kohlekraftwerken.
vom 29.9.2009
Märchenstunde
über die Notwendigkeit von Atomkraftwerken beenden!
Klimaschutzziele sind ohne Kernkraft erreichbar
LNV-Präsentation beim Energietag
Für LNV ist es nicht nachvollziehbar, dass die
Landesregierung nach wie vor an ihrer Position zu Laufzeitverlängerung
der Atomkraftwerke festhält und dies mit dem Klimaschutz
begründet. Denn laut Berechungen des LNV sind die europäischen
Klimaschutzziele - 80% weniger CO2 bis 2050 – auch ohne
unzumutbare Belastungen für Bürger und Staat erreichbar.
vom 18.9.2009
LNV
fordert aufkommensneutrale Weiterentwicklung der Ökosteuer
Umweltgerechtes Verhalten muss mehr belohnt werden
Nach Auffassung des Landesnaturschutzverbandes hat es die
Politik auf Bundesebene in den letzten Jahren versäumt,
das Instrument „Ökosteuer“ zugunsten des
Wirtschaftsstandortes Deutschland weiterzuentwickeln. „In
der jetzigen Krise stellt es sich immer mehr heraus, dass
alle Branchen, die ökonomische mit ökologischen
Erfordernissen verknüpfen, unter der Rezession deutlich
weniger zu leiden haben“, konstatierte der LNV-Vorsitzende
Reiner Ehret.
vom 4.9.2009
Der
Weg zum naturnahen Wald
Wald leidet unter Dominanz wirtschaftlicher Ansprüche
Der LNV reklamiert, dass die „gute fachliche Praxis“
für die Waldbewirtschaftung immer noch nicht definiert
ist. Weder sei-en bisher die Pflichten für Waldbesitzer
ausreichend beschrieben noch böten Förderprogramme
Anreize für den Artenschutz. Mit seinem Positionspapier
„Der Weg zum naturnahen Wald“ möchte der
LNV nun Vorschläge zur Konkretisierung dieser Vorschriften
leisten.
vom 4.8.2009
Situation
in der Landschaftspflege ist ein Trauerspiel
Naturschutzverbände fordern mehr Geld
Vielen Landwirten und ehrenamtlich arbeitenden Naturschützern
wurden die Vergütungen für die Landschaftspflege
empfindlich gekürzt. „Die Landesregierung hat die
Naturschutzverwaltung und die ehrenamtlichen Naturschützer
im Regen stehen gelassen“, kritisierten die Vorsitzenden
der drei Umweltverbände BUND, NABU und LNV. „Die
Folge sind Vertrauensverluste bei Landwirten, Frustration
der Mitarbeiter in den Naturschutzbehörden und Verärgerung
bei den vielen ehrenamtlichen Naturschützern.
vom 28.07.2009
Artenschutz-Gesamt-Bilanz
ist noch negativ
Personal und Mittel fehlen zum Erfolg
Der Landesnaturschutzverband (LNV) freut sich mit Landwirtschaftsminister
Peter Hauk darüber, dass sich die Wildkatze wieder in Baden-Württemberg
ansiedelt. Daraus zu schließen, dass der Artenschutz insgesamt
funktioniere, hält er aber für „gewagt“. Bei aller Freude
über Wildkatze, Biber und Bienenfresser dürfte nicht vergessen
werden, dass zahlreiche Arten weiter regional aussterben wie
zum Beispiel das Rebhuhn oder im Bestand abnehmen.
vom 22.06.2009
Kein Ritterland für das Biosphärengebiet auf der Schwäbische
Alb
Das südlich von Münsingen geplante„Ritterland Schwaben“ ist
in den Augen des Landes-naturschutzverbandes nicht mit den
Nachhaltigkeitsgrundsätzen der Biosphärenparkverordnung zu
vereinbaren. „Trotz einiger löblicher Details“, so LNV-Vorsitzender
Reiner Ehret, „kann das Vorhaben nicht darüber hinwegtäuschen,
dass durch die bis zu 900 000 anvisierten Besucher im Jahr
ein gewaltiger Rummel mit enormen zusätzlichen Verkehrsbelastungen
verursacht wird“.
vom 09.06.2009
Biosphärengebiet Schwäbische Alb erhält UNESCO-Anerkennung
Diese Auszeichnung ist ein großer Erfolg für die Region, die
29 Gemeinden, drei Landkreise und den Gutsbezirk Münsingen
umfasst. „Es gibt aktuell 13 von der UNESCO anerkannte
Biosphärenreservate in Deutschland und wir sind froh,
dass es nun auch in Baden-Württemberg ein solches Schutzgebiet
gibt, für das sich die Verbände seit Jahren eingesetzt
haben“, lobte der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret.
vom 25.05.2009
Naturschutzstrategie: Bankrotterklärung für Minister
Hauk
LNV, NABU und BUND kritisieren Naturschutzminister Peter Hauk
scharf und fordern, internationale, europäische und nationale
Naturschutzziele auch in Baden-Württemberg zu achten.
Was nützt es, wenn das Naturschutzministerium eine Blümchenwiese
schützen will, wenn das Innenministerium eine Landstraße
darauf baut?", fragt LNV-Chef Reiner Ehret. Ganz Baden-Württemberg
braucht eine Naturschutzstrategie, auch die anderen Ministerien.
vom 20.05.2009
LNV fordert Eindämmung des Flächenverbrauchs
„Außerordentlich begrüßt“ hat Reiner Ehret, der Vorsitzende
Landesnaturschutzverbandes die kritischen Worte, die
Ministerpräsident Oettinger letzte Woche an den Wirtschaftsminister
in Sachen Flächenverbrauch gerichtet hat. Auch der LNV
ist zunehmend über die Blockade- und Verschleppungspolitik
von Wirtschaftminister Pfister verärgert.
vom 12.05.2009
LNV-Mitgliederversammlung
beschließt Beitritt des Deutschen Alpenvereins
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat bei
seiner diesjährigen Mitgliederversammlung den Landesverband
des Deutschen Alpenvereins (DAV) einstimmig als neues
Mitglied aufgenommen. Der LNV verstärkt durch diesen
Zuwachs um die ca. 140 000 DAVler auf nun ca. 530 000
Verbandsmitgliedern sein naturschutz-politisches Gewicht
damit beträchtlich.
vom 26.04.2009
LNV-Vorsitzender Reiner Ehret wird 70:
Vor kurzem hat Reiner Ehret, Vorsitzender
des Landesnaturschutzverbandes, seinen siebzigsten Geburtstag
gefeiert. Aus Politik und Verbänden erreichte ihn dazu
eine große Zahl von Glückwünschen. Auch LNV-Vorstand
und Geschäftsstelle gratulierten ihm ganz herzlich,
verbunden mit dem Wunsch, dass er ihnen mit seiner unermüdlichen
Schaffenskraft und humorvollen, stets einfühlsamen Art
noch lange erhalten bleibt.
vom 1.04.2009
LNV
und NABU fordern echte Regierungsstrategie zur Nachhaltigkeit
Als „gut aber
ungenügend“ bezeichnen Naturschutzbund (NABU) und
der Landesnaturschutzverband (LNV) die bisherigen Ergebnisse
der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg.
Gut sei, dass das Land viele unterschiedliche Akteure an einen
Tisch gebracht und wichtige Projekte angestoßen hat.
Die beiden Naturschutzverbände fordern aber, dass die
an den Projekten beteiligten Ressorts endlich mehr „echten
Willen“ zur Umsetzung der Strategieziele zeigen.
vom 24.03.2009
Drei Filme über „Kurze Wege“ zu mehr Lebensqualität
Weiteren Landschaftsverbrauch
und Zersiedlung zu vermeiden, ist als Ziel allgemein anerkannt
– doch die Umsetzung bleibt bislang weit hinter den Erwartungen
zurück. Einen ungewöhnlichen Weg, möglichst viele für dieses
Anliegen zu gewinnen, hat jetzt der Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg (LNV) gewählt: Entstanden sind drei kurze
Filme, die aus unterschiedlichen Perspektiven und aus dem
Leben gegriffen anschaulich machen, was man durch kompakte
Siedlungsstrukturen mit kurzen Wegen gewinnen kann: Als Familie
mit Kindern, im Alter und bei der Nahversorgung, im Wirtschaftsleben.
vom 12.03.2009
Landesnaturschutzverband
lehnt Zukunftsinvestionsprogramm "Modernisierung Ländlicher
Wege" ab
Der LNV lehnt die
Förderung von Neubau und Ausbau ländlicher Wege ab, weil sie
gleich mehreren internationalen und Landeszielen zuwider läuft
und damit nicht den Nachhaltigkeitskriterien entspricht. Es
werden zusätzliche Lebensräume zerschnitten zum Schaden von
Tieren und Pflanzen Das Programm steht damit im Widerspruch
zur Internationalen Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt
und zum Aktionsplan Biodiversität.
vom 25.2.2009
Landesnaturschutzverband
zieht nach 3 Jahren positive Bilanz:
Hofbräu-Stiftung sorgt für intakte Lebensräume
Auf regen Zuspruch sind in den letzten Jahren speziell ausgestattete
Maschinenringe gestoßen, welche vom Landesnaturschutzverband
mit Hilfe finanzieller Unterstützung der Umweltstiftung Stuttgarter
Hofbräu in 6 Landkreisen im Land eingerichtet wurden. Seither
nutzen über 20 Naturschutzschutzgruppen die Maschinen, um
wertvolle Biotopflächen in Schuss zu halten.
vom 24.2.2009
Landesnaturschutzverband
zur Ökokontoverordnung
Das Ökokonto bietet in Baden-Württemberg erstmals landesweit
die Chance, im Vorfeld von Eingriffen in Natur und Landschaft
Maßnahmen zur Verbesserung des Naturhaushalts umzusetzen,
die nachprüfbar einen Mehrwert für die Schutzgüter Lebensräume,
Boden und Gewässer erbringen. Wir sehen allerdings auch Gefahren
beim Ökokonto. Es könnte die bereits jetzt mächtige
Tendenz verstärken, dass sich die öffentliche Hand
aus der Finanzierung des Naturschutzes zurückzieht und
Naturschutz nur noch als Kompensation stattfindet.
vom 19.2.2009
Landesnaturschutzverband
will das Umweltgesetzbuch
Als eine Schande
bezeichnet der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes
(LNV), Reiner Ehret, die Weigerung Bayerns, das umfassende
Umweltgesetzbuch (UGB) zu verabschieden. Dies sei nicht weniger
als der Versuch, eine wirklich nachhaltige Umwelt- und Naturschutzpolitik
in Deutschland zu verhindern. „Diese regionalen Politgrößen
haben nicht begriffen, dass mit dem Scheitern des UBGs eines
der objektiv wichtigsten Vorhaben an ihrem lächerlichen
Imponiergehabe scheitert."
vom 3.2.2009
Neckar muss für
Fische durchgängig werden
Der
Neckar zwischen Plochingen und Mannheim muss für Fische und
wasserlebende Organismen wieder vollständig durchgängig sein.
Momentan sollen nach dem Willen der Behörden nur sieben
der 29 Wehre ökologisch durchgängig gemacht werden.
Diese Maßnahme reicht auf keinen Fall aus, um den Ausbaus
des Neckars für 135-m-Schiffe auszugleichen. Nach der
europäischen Wasserrahmenrichtlinie wären weit mehr
ökologische Verbesserungen notwendig.
vom 30.1.2009
LNV veröffentlicht
Medienpaket "Kurze Wege"
Der Verlust
naturnaher Lebensräume ist Besorgnis erregend -
Der Film "Kurze Wege" soll das Bewusstsein schärfen
und Denkanstöße geben. Ein Siebtel der Landesfläche
ist bereits in Siedlung und Verkehrsfläche umgewandelt.
Dargestellt wird im Film der Zusammenhang von Alltag und Siedlungsform.
Das Medienpaket mit DVD-Film und wertvollen Hintergrundinformationen
ist über den LNV oder im Buchhandel zum Preis von 14,80
€ erhältlich.
vom 29.1.2009
LNV
kritisiert Stächeles Ruf nach mehr Geld für den Straßenbau
Für verantwortungslos
gegenüber künftigen Generationen und für „Kinderland-feindlich“
hält Reiner Ehret, Vorsitzender des LNV die Forderung
von Finanzminister Stächele aus dem Konjunkturprogramm
II mehr Geld für Straßenneu- und -ausbau bereit
zu stellen und gleichzeitig weniger in die Sanierung von Kindertagesstätten
und Schulen zu investieren.
vom 20.1.2009
LNV
kritisiert Ökokontoverordnung
Eine Ökokontoverordnung in der jetzigen Form wäre
eine Abkehr vom Prinzip, Eingriffe vorrangig ortsnah und gleichartig
auszugleichen. Es würde somit in weiten Teilen das Gegenteil
dessen bewirkt werden, was mit dem eigentlich sinnvollen Instrument
Ökokonto ursprünglich beabsichtigt gewesen ist. Die
jetzige Verordnung widerspricht sogar einem Grundprinzip des
gültigen Naturschutzgesetzes: Eingriffe zu allererst zu
vermeiden, dann zu minimieren dann erst auszugleichen.
vom 26.11.2008
Klimaschutzmaßnahmen
nutzen der Ökologie und Ökonomie gleichermaßen!
Die von den Fachleuten auf der Tagung der Flurneuordnungsverwaltung
am 19.11.2008 aufgezeigten notwendigen Vorsorgemaßnahmen entsprechen
in weiten Teilen dem, was von Seiten der Umweltverbände schon
lange eingefordert wird: Mehr Raum für Gewässer und Wasserrückhaltung,
Biotopvernetzung für wandernde Arten und kürzere Gewannlängen
zur Verringerung von Erosion und Austrocknung unserer Böden.
vom 19.11.2008
Landesnaturschutzverband
veranstaltete Zukunftsforum zum Straßenbau:
„Wir brauchen neue Wege, keine neuen Straßen!“
Neue Straßen mindern nicht die Verkehrsbelastung, sondern erzeugen
neuen Verkehr! Und: Die Beschleunigung des motorisierten Individualverkehrs
sorgt für mehr Lärm und Klimabelastung. Das Fazit: Der Ruf der
Landespolitiker nach mehr Geld für mehr Straßen bedeute eine
Abkehr von den Grundsätzen der Nachhaltigkeitsstrategie und
den Zielen des Umweltplanes.
vom 18.10.2008
Landesnaturschutzverband
legt Entwurf des Positionspapiers vor:
„Der Weg zum naturnahen Wald“
Ziel der naturnahen Waldwirtschaft ist die Erhaltung und Schaffung
von Wäldern mit hohen Anteilen standortsheimischer Baumarten.
Maßstab ist die potentielle natürliche Waldgesellschaft.
Angestrebt wird ein mehrstufiger, ungleichaltriger Waldaufbau.
vom 17.10.2008
Positionspapier
Landesnaturschutzverband
kritisiert Landesetat 2009:
„Eine Ohrfeige für alle Naturschützer im Land!“
Der Vorsitzende des Dachverbandes der Natur- und
Umweltschutzverbände des Landes (LNV), Reiner Ehret, übt heftige
Kritik an den Entschlüssen von Minister Hauk, im Jahr 2009
laut Presseberichten drei Millionen Euro beim Naturschutz
und bei der Landschaftspflege zu sparen: „ Hier wird das Stiefkind
des Hauses Hauk, der Naturschutz, zusätzlich geschwächt. Alle
Beteuerungen des Ministers, das Artensterben zu stoppen, werden
mit dieser Entscheidung ad absurdum geführt.“
vom 06.10.2008
Landesnaturschutzverband
lädt ein zum Zukunftsforum Naturschutz 2008:
Nicht erst in den letzten Monaten beklagen Landespolitiker
und Regierungs-präsidenten den angeblich immensen Nachholbedarf
im Straßennetz. Engpäs-se müssten beseitigt, das Netz erweitert
und mehr Mobilität gewährleistet sein. Politische Bekenntnisse
zur Nachhaltigkeit, zur Biodiversität und gegen den Flächenverbrauch
treten dabei schnell in den Hintergrund. Das diesjährige „Zukunftsforum
Naturschutz“, welches der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
(LNV) gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Boll ver-anstaltet,
greift diesen Widerspruch auf und lädt unter dem Titel „Gefangen
im Straßennetz - die Mobilitätsillusion und ihre Folgen für
Mensch und Natur“ am Samstag, den 18. Oktober 2008 ins Stuttgarter
Haus der Architekten ein.
vom 30.09.2008
Landesnaturschutzverband
zum Flächenverbrauch:
Frau Gönner, lassen Sie Ihrer Erkenntnis Taten folgen!
Die Erkenntnis von Umweltministerin Gönner, dass die wirtschaftliche
Entwicklung der Kommunen von der Flächen-Inanspruchnahme entkoppelt
werden muss, stößt beim Landesnaturschutzverband auf uneingeschränkte
Zu-stimmung. Damit kommt die Ministerin einer Forderung nach,
die von den Umweltverbänden schon seit Jahren vertreten wird
- und übrigens von der Landesregierung schon im Umweltplan
2000 formuliert wurde.
vom 02.09.2008
Fazit
des Landesnaturschutzverbandes im 4. Jahr der Forstreform:
Es fehlt an Personal und Regeln für die naturnahe
Waldbewirtschaftung
Gut gepflegte, naturnah aufgebaute Wälder sind in der Regel
gesünder, leiden weniger unter den Folgen von Schadstoffeinträgen
und den mit dem Klimawandel einhergehenden Stürmen und Dürreperioden.
Trotzdem wird inzwischen vielerorts die Waldpflege vernachlässigt,
so Reiner Ehret, der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes,
den zunehmend Klagen über mangelhafte Waldbewirtschaftung
erreichen.
vom 19.08.2008
Landesgesetz
zur Umweltverträglichkeitsprüfung „nicht ausreichend“ :
NABU und LNV fordern Verschärfung / Mehr Eingriffe sollen
überprüft werden
Als „nicht ausreichend“ bezeichnen Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg und Naturschutzbund NABU die geplanten Änderungen
des Landesgesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung
(LUVPG), mit der auch die Strategische Umweltprüfung in Landesrecht
umzusetzen ist. Beides wird heute (24.07.) erstmals im Landtag
diskutiert. „Leider nimmt der aktuelle Gesetzesentwurf viele
Eingriffe von der Prüfungspflicht aus oder setzt die Grenze,
ab der Eingriffe geprüft werden müssen, zu hoch an“, kritisieren
die Vorsitzenden Reiner Ehret (LNV) und Dr. Andre Baumann
(NABU).
vom 24.7.2008
Anstieg
des Flächenverbrauchs in Baden-Württemberg
Landesnaturschutzverband übt heftige Kritik am Wirtschaftsministerium
Die heute vom Statistischen Landesamt bekannt gegebene Zahl
von 10,3 ha Flächenverbrauch pro Tag im Jahr 2007 bezeichnete
der Vorsitzende des LNV, Reiner Ehret, als „schallende
Ohrfeige“ für die Bündnispartner im „Aktionsbündnis
Flächen gewinnen in Baden-Württemberg“, das
vor knapp 4 Jahren mit viel Pomp ins Leben gerufen wurde.
Besonders ärgerlich sei es, dass die Umweltministerin
in erster Linie vom Wirtschaftsministerium permanent ausgebremst
würde.
vom 14.07.2008
Atom-Diskussion
ist unerträglich
Oettingers Aberwitz: „Hochtechnologieland“ will mit Dinosauriertechnologie
glänzen
Reiner Ehret, Vorsitzender des LNV Baden-Württemberg, sieht
die Atomdiskussion der Landesregierung als Ausdruck der Angst
und der Unfähigkeit, mit Mut und Kraft Baden-Württemberg in
die Zukunft zu führen. „Das größte Kraftwerk ist der Erfindergeist,
der den Energieverbrauch drosselt, die Energieerzeugung und
den Energieverbrauch effizienter gestaltet. Hier könnte Baden-Württemberg
Weltspitze sein.
vom 08.07.2008
Keine
neuen Gewerbe- und Wohnbauflächen auf die grüne Wiese!
Der Landesnaturschutzverband unterstützt den Regionalverband
Stuttgart in seinem Anliegen, dem ausufernden Flächenverbrauch
einen Riegel vorzuschieben, hält die Ansätze aber für zu zögerlich.
Nach Auffassung des LNV dürfen Neubaugebiete künftig nur noch
auf den überall vorhandenen ungenutzten innerörtlichen Brachflächen
zugelassen werden. Für Reiner Ehret, den Vorsitzenden
des LNV, ist es unverständlich, dass sich die Kreise
und Kommunen gegen diese Vorhaben so vehement zur Wehr setzten.
vom 25.06.2008
LNV-Stiftungsrat
besichtigt Förderprojekte
Außerordentlich beeindruckt war der Stiftungsrat der LNV-Stiftung
bei seiner Besichtigungstour im Raum Heilbronn / Bruchsal.
Besucht wurden drei Natur- und Artenschutzprojekte, die von
ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Na-turschützern initiiert
und mit Unterstützung der LNV-Stiftung umgesetzt werden. Der
Vorsitzende des Stiftungsrats, Reiner Ehret sowie die Mitglieder
Dr. Heiner Grub, Fritz Endemann und Reinhard Wolf überzeugten
sich von der sachgemäßen Verwendung der Stiftungsmittel und
fanden bei allen drei Projekten ihre Erwartungen weit übertroffen.
vom 18.06.2008
Landesnaturschutzverband
mahnt: Klimaschutz besteht nicht nur in der Förderung von
Kraftwerkstechnologien!
Stromkonzerne und Landesregierung sind zu sehr auf
Großkraftwerke fixiert.
Wer die technologische Weiterentwicklung auf dem Gebiet der
Energieversorgung auf Kraftwerke reduziert, hat nach Ansicht
des Landesnaturschutzverbandes die Herausforderungen, welche
auf unsere Energieversorgung zukommen, nicht verstanden. Stattdessen
gälte es, das Augenmerk wesentlich stärker auf die Unterstützung
der eigentlichen „Zukunftstechnologien“ im Energiebereich
zu richten.
vom 17.06.2008
Energiekonzept von LNV, BUND und NABU:
weiter
Landesnaturschutzverband
warnt angesichts der jüngsten Unwetterphase
Der Klimawandel ist da und trifft alle!
Ganz sicher hat es auch in der Vergangenheit extreme Witterungsereignisse
gegeben, doch noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
haben sich diese zeitlich und räumlich so extrem gehäuft
wie zur Zeit. Durch die inzwischen bis zu 3 Grad gestiegene
Wassertemperatur im Atlantik gelangt wesentlich mehr Wasserdampf
in die Atmosphäre, was zu immer stärkeren Tiefdruckgebieten
führt und Mitteleuropa immer mehr Stürme und Gewitter
von subtropischem Ausmaß beschert.
vom 12.06.2008
Landesnaturschutzverband
lehnt „Genesis-Park“ bei Heidelberg ab
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg spricht sich
gegen einen von Kreationisten geplanten „Genesis-Park“ bei
Heidelberg in der Metropolregion Rhein-Neckar aus. In einem
Ballungsraum eines bereits überbesiedelten Landes seien keine
50 ha Landschaft übrig, aus denen man einen Freizeitpark machen
könne, nur um dort sektiererische Bibelauffassungen zu verbreiten.
vom 10.06.2008
LNV
kritisiert lasches Vorgehen des Wirtschaftsministeriums bei
der Energieeinsparverordnung (EnEV)
Würden die neuen Durchführungsbestimmungen zur Energieeinsparverordnung
(EnEV) wie geplant festgesetzt, seien nicht einmal die darin
gesteckten „bescheidenen“ Landesziele zu erreichen. LNV-Vorsitzender
Reiner Ehret fordert Ministerpräsident Oettinger auf, dafür
zu sorgen, dass neue Häuser zukünftig mit einem verlässlichen
Energiestandard gebaut werden.
vom 07.05.2008
Tipps
des Landesnaturschutzverbandes für einen rücksichtsvollen
Aufenthalt in Wald und Feld
Wer freut sich nicht auf den Ausflug am 1. Mai oder an den
folgenden Feiertagen mitten hinein in die herrliche Natur?
Kein Wunder, dass gerade nach dem langen Winter ein regelrechter
Run auf die Natur einsetzt. Für den Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg ist diese Entwicklung einerseits ein erfreulicher
Beweis, dass Naturgenuss und -erfahrung für das Leben der
meisten Menschen unverzichtbar ist. Gleichzeitig führt dieser
Ansturm nach Beobachtung der Naturschützer jedoch zu einer
erheblichen Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt.
vom 29.04.2008
BUND,
NABU und LNV präsentieren alternatives Energiekonzept 2020:
Das Energiekonzept der Landesregierung ist völlig ungeeignet,
um die ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen
zu bewältigen. Die Verbände stellen ihren Alternativvorschlag
vor, den der renommierte Energieexperte Dr. Joachim Nitsch
(Bild) ausgearbeitet hat. Das vollständige Energiekonzept
finden Sie hier.
vom 15.04.2008
LNV-Mitgliederversammlung
2008 -
LNV diskutiert über Artenvielfalt in der Landwirtschaft
Der Schutz bedrohter Lebensräume und Arten weist dort eine
positive Bilanz auf, wo Landwirte und Naturschützer kooperativ
zusammenarbeiten. Landschaftserhaltungsverbände sind dazu
ein ideales Instrument. So lautet die zentrale Erkenntnis
einer Diskussion im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung
des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg.
vom 12.04.2008
Landesnaturschutzverband
zeichnet Naturschützer aus
LNV- Ehrennadel geht an Erika Scheuch, Werner Brekle und Dieter
Dobler
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg hat am
12. April 2008 drei außergewöhnlichen Persönlichkeiten
des Naturschutzes seine LNV-Ehrennadel verliehen. Als festlicher
Höhepunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung
in Stuttgart wurden Erika Scheuch (Bild) aus Stühlingen,
Werner Brekle aus Ludwigsburg und Dieter Dobler aus Reutlingen
ausgezeichnet. Die Ehrung wurde vom LNV-Vorsitzenden Reiner
Ehret vorgenommen. vom 12.04.2008
LNV
zum Bioenergie-Gutachten des Nachhaltigkeitsbeirats:
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) begrüßt
die klaren Aussagen des vom Nachhaltigkeitsbeirat erstellten
Biomasse-Gutachtens. Sie zeigen auf, dass für die Nutzung
von Biomasse – obwohl nötig und im Grundsatz sinnvoll – klare
Grenzen gesetzt werden müssen. Ansonsten laufe man – so der
LNV - Gefahr, dass deren Beitrag zur Lösung des Energieproblems
neue massive Probleme bei der Artenvielfalt und Nahrungsmittelversorgung
zur Folge hat. Die Politik sei auf allen Ebenen gefordert,
hier rasch ihre Hausaufgaben zu machen und die Erkenntnisse
des Gutachtens umzusetzen, um einem Negativ-Image wie bei
der Windkraft vorzubeugen.
vom 11.04.2008
LNV
zu den Klimafolgekosten:
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. fordert,
dass angesichts der jetzt vorgelegten Zahlen der DIW-Weisen
- 129 Milliarden Kosten wegen des Klimawandels - Umschichtung
von Haushaltsmitteln erfolgen. Weg von klimaschädlichen Investitionen
wie Straßenbau oder Prestige-Objekten wie Stuttgart 21 hin
zu Maßnahmen für Energieeffizienz und –Energieeinsparung.
Vom Umweltministerium wurden dazu in der Vergangenheit mehrere
taugliche Programme aufgelegt, sie leiden aber alle an einer
chronischen Unterfinanzierung.
vom 27.03.2008
LNV
arbeitet bei der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung
mit
Landesnaturschutzverband und Naturschutzbund wollen die Chance
nutzen, an Nachhaltigkeits-Projekten von Anfang an mitzuwirken.
Man will sich mit den wichtigsten Akteuren aus Politik, Verwaltung
und Verbänden für die zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung
Baden-Württembergs engagieren. Angesichts drängender Probleme
wie dem Klimawandel und dem Verlust biologischer Vielfalt
müssen diese Möglichkeiten genutzt werden.
vom 12.03.2008
Landesnaturschutzverband
begrüßt Antrag für Biosphärengebiet Schwäbische
Alb
Mit Erleichterung und Freude sehen die Naturschutzverbände
die Unterzeichnung des Antrags auf Anerkennung des Biosphärengebietes
Schwäbische Alb durch die UNESCO.
Das erste Großschutzgebiet Baden-Württembergs ist
nun Wirklichkeit. Nach Ansicht der Naturschutzverbände
(BUND, LNV, NABU, Bund Naturschutz Alb-Neckar, NaturFreunde
und Schwäbischer Albverein) muss das Biosphärengebiet
konsequent weiterentwickelt werden.
vom 11.03.2008
LNV
begrüßt Beitritt zum „Countdown 2010“
Landesregierung verpflichtet sich zum Artenschutz
Trotz neuer Erkenntnisse über gravierende Rückgänge
bei vielen Tier- und Pflanzengruppen ist die Landesregierung
bei den Artenschutzprogrammen nicht wesentlich vorangekommen.
Die personelle Situation der Naturschutzbehörden ist
in Folge der Verwaltungsreform sogar schlechter geworden.
In der Land- und Forstwirtschaft haben Naturschutzkriterien
nach wie vor keinen Eingang in die gute fachliche Praxis gefunden
vom 04.03.2008
Landesnaturschutzverband
begrüßt den Antrag für Unesco-Siegel
Das Vorhaben der Landesregierung, das Biosphärengebiet Schwäbische
Alb durch die UNESCO anerkennen zu lassen, wird vom Landesnaturschutzverband
(LNV) ausdrücklich begrüßt. „Damit legt das Land“, so der
LNV-Vorsitzende Reiner Ehret, „selbst hohe Maßstäbe an das
neue Schutzgebiet an, die es dann allerdings auch zu erfüllen
gilt“.
vom 19.2.2008
Landesnaturschutzverband
gratuliert dem LNV-Arbeitskreis Ludwigsburg
Im ganzen Land arbeiten ehrenamtliche Naturschützer Woche
für Woche an Stellungnahmen zu Planungsvorhaben, die von ihnen
im Rahmen von öffentlichen Anhörungsverfahren angefordert
werden. Beim Ludwigsburger Arbeitskreis des Landesnaturschutzverbandes
(LNV) ist nun vor kurzem die tausendste (!) Planungsmappe
eingegangen – nicht nur für den LNV ein beachtenswertes „Jubiläum“!
vom 25.01.2008
Landesnaturschutzverband
fordert: Schluss mit dem gesetzeswidrigen Flächenfraß!
Als „alarmierend“ bezeichnet Reiner Ehret, Vorsitzender des
Landesnatur-schutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) die Meldungen,
die er seit Einset-zen des Aufschwungs von seinen Mitarbeitern
im ganzen Land erhält: Nahezu überall fressen sich „wie in
alten Zeiten“ neue und oft überdimensionierte Bauflächen in
die unverbrauchte Landschaft und zerstören wertvollen Boden.
Der gesetzlich vorgeschriebene Grundsatz der„Innenentwicklung
vor Außen-entwicklung“ warte immer noch auf seine Anwendung,
kritisierte der LNV-Chef und fügte hinzu: „ Der Landesnaturschutzverband
ist deswegen mit sei-ner Geduld im „Aktionsbündnis Flächen
gewinnen“ langsam am Ende“.
vom 19.12.2007
Das
Erneuerbare Energien Wärme Gesetz des Bundes hat Mängel!
Wir setzen Sie hier in Kenntnis von einem Offenen Brief,
den der LNV-Vorsitzende an Umweltminister Gabriel gesandt
hat.“
vom 06.12.2007
Zum
Energiepaket der Bundesregierung
LNV fordert Gönner-Standards beim Wärmegesetz des Bundes
„Es wäre fatal“, stellte heute der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes
Baden-Württemberg Reiner Ehret fest, „wenn bei der Verabschiedung
des „Erneuerbare Energien Wärme-Gesetzes“ des Bundes die für
Baden-Württemberg geltenden Standards unterschritten würden“!
Er kritisierte damit die Absicht der Bundesregierung, die
Verpflichtung zur Verwendung erneuer-barer Energien nur auf
Neubauten zu beschränken, sie aber nicht auf den Ge-bäudebestand
auszudehnen.
vom 05.12.2007
Energiebericht
Baden-Württemberg ist „beschämend“:
Wirtschaftsministerium betreibt Schönfärberei
„Wenn das Wirtschaftsministerium es bereits als Erfolg verkaufe,
dass der Energieverbrauch langsamer wachse als die Wirtschaftleistung,
so sei dies eine Irreführung der Öffentlichkeit“ – so die
Kritik von des LNV. Denn die Umwelt werde nicht durch einen
abstrakten Relativwert, sondern durch den realen Energieverbrauch
belastet. Ganz im Gegenteil müsse man die verzeichnete Zunahme
des Primärenergieverbrauchs als ein Alarmsignal für die Umwelt
verstehen.
vom 26.11.2007
LNV-Kritik
anlässlich des Startbahn-Gutachtens:
Erweiterung wird sich schon in naher Zukunft als überflüssig
herausstellen
In den Augen des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg
widerspricht der Bau einer zweiten Startbahn für den Stuttgarter
Flughafen völlig dem Vorsatz der Landesregierung, den nach
wie vor immensen Flächen-verbrauch im Land auf "Netto-Null"
zurückzuschrauben. So verliere Ministerpräsident Oettinger
bei der von ihm werbewirksam betriebenen Nachhaltigkeitsstrategie
an Glaubwürdigkeit.
vom 22.11.2007
Landesnaturschutzverband
spricht von „Größenwahn“:
Triberg muss Erlebniswelt umwelt- und anwohnerverträglich
umplanen!
Die in Triberg geplante „Erlebniswelt“ stößt zunehmend auf
Widerstand: In einem „offenen Brief“ hat der Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises
unmissverständlich aufgefordert, die Weichen für dieses Projekt
im Sinne einer für Mensch und Natur nachhaltigen Entwicklung
zu stellen. LNV-Vorsitzender Reiner Ehret sieht ein erhebliches
Risiko, dass dieses in seinen Augen „größenwahnsinnige Projekt“
ansonsten bald in einer Investitionsruine endet, welche die
Natur- und die Anwohner in gleichem Maße belastet.
vom 20.11.2007
Strategie
der Landesregierung zum Flächenverbrauch
„Die Diagnose stimmt, die Therapie ist unzureichend!“
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) ist Partner
im Aktionsbündnis Flächen gewinnen in Baden-Württemberg, in
dem seit nunmehr drei Jahren versucht wird, im Konsens zu
einer deutlichen Reduzierung des Flächenverbrauchs im Lande
zu kommen. „Das Aktionsbündnis“, so kritisiert der LNV-Vorsitzende
Reiner Ehret, „war bisher mehr eine Art von Glaubensgemeinschaft
denn ein Bündnis, das sich zu gemeinsamen Aktionen bereit
gefunden hätte“. Um so mehr hätte der LNV Hoffnungen auf das
seit Wochen erwartete Strategieprogramm der Landesre-gierung
gesetzt, das gestern vom Ministerrat beschlossen wurde.
vom 07.11.2007
Erneut
harsche Kritik an der Verwaltungsreform im Forstbereich
Wird unser Wald wirtschaftlichen Interessen geopfert?
Beim Landesnaturschutzverband (LNV) herrscht Alarmstimmung:
Nachdem er sich mit jenen Gutachten auseinandergesetzt hat,
welche das Land für den Forstbereich im Zuge der Verwaltungsreform
in Auftrag gegeben hat, befürchtet er, dass zukünftig Gemeinwohlbelange
im Wald völlig ins Hintertreffen geraten.
(Den Brief an Ministerpräsident Oettinger finden Sie hier)
vom 31.10.2007
Landschaftserhaltungsverbände
flächendeckend einführen
Zur Finanzierung Tourismusfördermittel umschichten
Die bestehenden Landschaftserhaltungsverbände in Baden-Württemberg
sind nach Auffassung des Landesnaturschutzverbandes (LNV)
ein Erfolgsmodell. Der Dachverband der Naturschutzvereine
fordert deshalb , die Landschaftserhaltungsverbände so schnell
wie möglich im ganzen Land einzurichten. Nach Ansicht des
stellvertretenden LNV-Vorsitzenden Dr. Gerhard Bronner lassen
sich damit gleichzeitig Landwirtschaft und Tourismus fördern.
vom 26.10.2007
LNV-Zukunftsforum
diskutiert über Entfremdung von der Natur
Erfolgreiche Umwelterziehung muss Wissen mit Naturerfahrung
verbinden
Notwendiger Brückenschlag erfordert vom Land mehr Investitionen.
Wer unsere Kinder zu nachhaltigem Handeln erziehen will, darf
es nicht nur bei Appellen und Bekenntnissen belassen, sondern
muss auch Mittel in die Hand nehmen. So lautet die übereinstimmende
Erkenntnis des 8. „Zukunftsforum Naturschutz“, welches der
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) zusammen
mit der evangelischen Akademie Bad Boll in Stuttgart abgehalten
hat.
vom 13.10.2007
Landesnaturschutzverband
trauert um Prof. Dr. Meissner
Ein Verlust für den ganzheitlichen Umweltschutz
Für den LNV war er 36 Jahre lang als Referent für Gesundheit
aktiv
Der LNV trauert um seinen Gesundheitsreferenten Prof. Dr.
Friedrich Marbod Meissner. Er hat für uns dieses Ehrenamt
von 1971 bis zuletzt mit großer Kompetenz und Zuverlässigkeit
ausgeübt. Zusätzlich vertrat er den LNV selbst noch im hohen
Alter im Landesfachausschuss für Tourismus und im Fachausschuss
für die Anerkennung von Luftkur- und Erholungsorten im Regierungspräsidium
Stuttgart.
vom 10.10.2007
Landesnaturschutzverband
kritisiert::
Flurneuordnung missachtet Vorgaben der Naturschutzgesetze
Von Seiten der ehrenamtlichen LNV-Mitarbeiter mehren sich
die Meldungen, die von Biotopzerstörungen im Zusammenhang
mit Flurneuordnungsverfahren berichten. Die Flurneuordnungsämter
scheinen trotz üppiger Personalausstattung anscheinend nicht
in der Lage zu sein, die Einhaltung der von ihnen selber aufgestellten
Pläne durchzusetzen.
vom 1.10.2007
Landesnaturschutzverband
kritisiert das „Aktionsbündnis Flächen gewinnen“:
Großes Lob für das Forschungsprojekt „Komreg“
Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg
(LNV), Reiner Ehret – selbst aktives Mitglied im Aktionsbündnis
Flächen gewinnen - kritisiert Städtetag und Gemeindetag,
die seit der Gründung des Bündnisses über Bekenntnisse
nicht hinausgekommen seien. Die versprochene Trendwende beim
Flächenverbrauch im Lande ist nicht in Sicht“,
stellte Ehret fest.
vom 28.09.2007
Naturschutzverbände
sind skeptisch
Wird Triberg ein „Disneyländle“? Große Bedenken gegen
Vergnügungsbahn zu den Triberger Wasserfällen
Die Naturschutzverbände sind von der Umweltverträglichkeit
und dem ver-sprochenen wirtschaftlichen Erfolg der in Triberg
geplanten „Erlebniswelt“ noch nicht überzeugt. Am vergangenen
Donnerstag hatte sie die Stadt Triberg eingeladen, um für
Ihr Vorhaben zu werben. In einer gemeinsamen Presseer-klärung
von Landesnaturschutzverband (LNV) und BUND-Regionalgeschäftsstelle
weisen sie auf die Chancen, aber auch auf die ökologischen
und öko-nomischen Schwachstellen des Großprojektes hin.
vom 25.09.2007
LNV
und NABU erstellen Beurteilungshilfe
Anlagen zur Erneuerbaren Energie naturschutzfreundlich
planen!
Landauf landab erhitzen Planungen zur Erzeugung regenerativer
Energie die Gemüter: Während Befürworter von Biogasanlagen,
Windrädern, Wasserkraft und Co diese schon für sich allein
als reinen Naturschutz bezeichnen, stufen sie Gegner als schädlich
für Natur und Landschaft ein. Zur Versachlichung dieser Auseinandersetzung
soll nun eine Arbeitshilfe beitragen, welche der Landesnaturschutzverband
(LNV) gemeinsam mit dem Landesverband des Naturschutzbund
Deutschland (NABU) erstellt hat. Sie äußert sich zur ökologischen
Verträglichkeit der Anlagenart und nennt die Kriterien, nach
denen sie unter Naturschutzgesichtspunkten zu bewerten ist.
Die Arbeitshilfe soll gerade lokalen Gruppen und Initiativen
Hilfestellung bei der Beurteilung solcher Anlagen geben.
vom 11.09.2007
Beifall
für neues Wärmegesetz von NABU und LNV:
Stellungnahme mit viel Lob und Verbesserungsvorschlägen
im Detail
"Das Wärmegesetz war überfällig. Das Land leistet damit
endlich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“ So die beiden
Vorsitzenden Dr. Stefan Rösler (NABU Baden-Württemberg) und
Reiner Ehret (LNV) in ihrer gemeinsamen Stellungnahme zum
Wärmegesetz.
vom 14.08.2007
LNV
kritisiert Streit im Hochwasserschutz :
CDU-Ortsverbände bremsen ihre Umweltministerin aus
Klagendrohungen verzögern die Umsetzung des Integrierten Rheinprogramms.
Der Landesnaturschutzverband (LNV) fordert alle Gemeinden
am Oberrhein, alle politischen Parteien und damit natürlich
auch alle CDU-Mandatsträger auf, Umweltministerin Tanja Gönner
beim Hochwasserschutz künftig mehr als bisher zu unterstützen.
„Was Frau Gönner braucht,“ so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret,
„ist eine bessere finanzielle Ausstattung für das Integrierte
Rheinprogramm IRP und eine Beschleunigung aller Planungs-
und Genehmigungsverfahren.
vom 13.08.2007
Dienstaufsichtsbeschwerde
des Landesnaturschutzverbandes::
Ravensburger Landratsamt kommt seiner Kommunalaufsicht
nicht nach!
Nach Auffassung des Landesnaturschutzverbands hat das
Landratsamt Ravensburg seine Rechtsaufsichtpflicht gegenüber
der Stadt Isny verletzt. Sollte deren Baugebiet „Birkenallee
I“ realisiert werden, sind die Vorkommen mehrerer besonders
geschützter Vogelarten bedroht. Der LNV hat deshalb Dienstaufsichtsbeschwerde
eingereicht.
vom 30.07.2007
LNV
erleichert über Aus für Skihalle:
Nun muss nach umweltverträglichen Alternativen gesucht
werden
Mit großer Erleichterung und Freude hat der Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg (LNV) die Nachricht vom Aus der geplanten
Skihalle in Todtmoos aufgenommen. Erleichtert ist der LNV,
weil es Behörden und Kommune gelungen ist, letztendlich doch
der Vernunft und nachhaltigem Denken den Vorrang zu geben.
Erfreut sind die Naturschützer, dass nahezu alle Argumente,
die sie gegen das Projekt ins Feld geführt haben, sich in
der offiziellen Begründung für die Ablehnung wiederfinden.
vom 28.07.2007
LNV
präsentiert Ratgeber:
„Taschenbuch des Naturschutzes“ neu aufgelegt
Die Rechtslage im Natur- und Umweltschutz hat sich in
den letzten Jahren um-fassend geändert. Grund genug für den
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV), sein „Taschenbuch
des Naturschutzes in Baden-Württemberg“ völlig zu überarbeiten
und neu herauszugeben. Frisch aus der Druckerei informiert
nun der sehr handliche und lebendig gestaltete Ratgeber auf
158 Seiten über die wichtigsten rechtlichen Bestimmungen und
Regeln, die beim Aufenthalt in Wald und Flur gelten. Gefördert
wurde die Neuauflage von der Stiftung Naturschutzfonds beim
Ministerium Ländlicher Raum.
vom 17.07.2007
LNV
zum Jubiläum des Umweltministeriums:
20 Jahre Vollgas mit angezogener Handbremse
Mutige Ministerin hat unzureichende Unterstützung im Kabinett
„In 20 Jahren Umweltministerium sei wohl einiges in Gang gesetzt
worden, fast immer jedoch „mit verbalem Vollgas, aber gezogener
Handbremse! Alle Minister hätten unter dem Primat wirtschaftlicher
Zielsetzungen zu leiden gehabt.“ - so der Rückblick von Reiner
Eh-ret, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbandes (LNV)
anlässlich des heutigen Festaktes in Ludwigsburg.
vom 11.07.2007
LNV
ist wenig begeistert:
CO2-Bilanz offenbart Schwächen der Landespolitik.
„Kein Grund zum Auf-die-Schulter-Klopfen“ – so die Reaktion
des Landesnaturschutzverbandes (LNV) zu den heute veröffentlichten
Zahlen des Statistischen Landesamtes, die im Land einen Rückgang
der energiebedingten CO2-Emission konstatieren. Wer die Bilanz
näher lese, merke sehr schnell, wo das Land seine „klimapolitischen
Hausaufgaben“ bislang nicht gemacht habe.
vom 15.06.2007
Schleusenverlängerung
muss Lebensraum Fluss aufwerten!
Neckarschleusen werden zu einem Prüfstein für Nachhaltigkeitspolitik
der Landesregierung.
„Mit der Verlängerung der Schleusen im Neckar müssen auch
die ökologischen Verbesserungen nach der EU-Wasserrahmenrichtlinie
umgesetzt werden.“, fordern die Vorsitzenden der Naturschutzverbände
BUND, LFV, LNV und NABU anlässlich des ersten Plattformtreffens
„Unser Neckar“ am morgigen Dienstag im Landratsamt Esslingen.
vom 11.06.2007
Harsche
Kritik des Landesnaturschutzverbandes an geplanter Skihalle
in Todtmoos:
Energie fressendes und Landschaft zerstörendes
Wahnsinnsprojekt
vom 04.06.2007
Als klimapolitischen GAU (= Größter Anzunehmender Unfug) bezeichnet
der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) die Absicht
der Gemeinde Todtmoos, am „Hochkopf“ eine Skiröhre zu bauen.
Das Vorhaben sei weder aus ökologischer, noch aus landschaftlicher
und nicht einmal aus wirtschaftlicher Sicht vertretbar. Für
den LNV-Vorsitzenden Reiner Ehret zeigt der jüngste Gemeinderatsbeschluss,
dass manche Kommunen immer noch nicht in der Lage sind, ihrer
Verantwortung für die Zukunft gerecht zu werden: „Die Klimadiskussion
rund um den Heiligendamm-Gipfel scheint noch nicht bis zu
den Höhen des Schwarzwalds vorgedrungen zu sein.“
LNV
kritisiert Straßenheizung mittels Erdwärme
Klimapolitische Geisterfahrer in der Schwarzwaldgemeinde
Neuweiler?
vom 22.05.2007
Während man überall davon spricht, Energie einzusparen
und effizienter einzusetzen, überlegt sich die Schwarzwaldgemeinde
Neuweiler, wie man den Energieverbrauch noch ausweiten kann:
Im Rahmen der Installation eines Nahwärmenetzes für
ein Neubaugebiet soll auch dessen Straße im Winter beheizt
und im Sommer gekühlt werden. Neuweiler scheint nach
dem Prinzip zu handeln: Alle reden vom Klima - wir helfen
bei der Zerstörung!
LNV
zum Klimawandel:
Landesregierung soll endlich „Klotzen statt
Kleckern“
vom 20.04.2007
Nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg
(LNV) verdeutlichen die Meldungen der letzten Tage und Wochen
immer mehr die enormen Auswirkungen des Klimawandels sowohl
auf unser Öko- wie auch Wirtschaftssystem. Der LNV-Vorsitzende
Reiner Ehret hält sofortige tiefgreifende Maßnahmen
für notwendig, andernfalls würden beide Systeme
gleichermaßen ins Trudeln geraten.
Naturschützer
zum „Tag des Waldes“:
Der LNV moniert den grobschlächtigen Umgang
mit unserem Wald
vom 20.03.2007
Im Zeichen des neuen Holzbooms appelliert der Landesnatur-schutzverband
(LNV) zum morgigen „Tag des Waldes“ an alle Waldbesitzer,
bei der Holznutzung Maß zu halten und zu den Grundsätzen naturnaher
Waldwirtschaft zurück zu kehren. Es gälte, sich wieder verstärkt
mit den Zukunftsanforderungen der Gesellschaft an den Wald
auseinander zu setzen.
LNV-Appell
zur Gehölzpflege:
Zeitiges Frühjahr erlaubt keine Ausnahme für
Rodungen!
vom 16.03.2007
Die Zeit für das Abholzen von Gehölzen ist für dieses Frühjahr
vorbei! Darauf weißt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
hin und appelliert an alle Motorsägenbesitzer, auf die Natur
Rücksicht zu nehmen. Die Natur sei in Folge des warmen Winters
in diesem Jahr bereits weit fortgeschritten. Ausnahmegenehmigungen
für Abholzungen und Rodungen sind nach der fachlichen Einschätzung
des LNV heuer auf keinen Fall vertretbar.
Mit
stumpfem Schwert gegen den Flächenverbrauch:
NABU und LNV fordern Verschärfung
des Landesplanungsgesetzes
vom 13.03.2007
"Netto-Null" beim Flächenverbrauch: Dieses Ziel
hat Ministerpräsident Günther Oettinger in seiner
Regierungserklärung ausgegeben, die Reduktion des Flächenverbrauchs
ist zudem Teil des Koalitionsvertrags. "Dass sich jetzt
die Landesregierung darüber streitet, ob die Reduktion
des Flächenverbrauchs als Leitziel in das neue Landesplanungsgesetz
einfließen soll, ist ein Skandal"
LNV
ruft Schwarzwälder Touristikunternehmen auf:
Investieren Sie in Alternativen zum
Skitourismus!
„Realitätsverlust“ bei Feldbergs Bürgermeister
Wirbser
vom 09.03.2007
Für „wenig aufrichtig“ hält der Landesnaturschutzverband
die Klagen zahlreicher Hoteliers und Liftbetreiber, die in
den letzten Tagen über die entgangenen Einnahmen infolge
des warmen Winters zu vernehmen waren. Schließlich habe
man im letzten schneereichen Ausnahmewinter ordentlich Kasse
gemacht und hätte sich in Anbetracht des unübersehbaren
Klimawandels für die nun unmittelbar eingetretenen „schlechteren
Zeiten“ genügend auf die Hohe Kante legen können.
LNV
verurteilt Porsche in Sachen Klimaschutz
Wiedekings Worte sind „Schlag ins Gesicht unserer
Enkel“!
Steuerprivileg für „fahrende CO2-Schleudern“ abschaffen
vom 06.03.2007
Als „verantwortungslos und völlig inakzeptabel“ bezeichnet
der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV) die jüngsten
Äußerungen von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Dieser hatte
in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“
angekündigt, dass Porsche den in der EU diskutierten Grenzwert
von 130 g CO2 je km niemals erreichen werde.
Landesnaturschutzverband
mahnt Industrie
Umweltschutzinvestitionen in Baden-Württemberg sind
um 12 % gesunken
vom 20.02.2007
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
nimmt die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen
Landesamtes zum Anlass, auf die "Umweltschläfrigkeit"
vieler In-dustrie- und Gewerbebetriebe im Land hinzuweisen.
Reiner Ehret, LNV-Vorsitzender, beklagt den zu geringen Anteil
der Umweltinvestitionen an den Gesamtinvestitionen im Jahr
2005.
Landesnaturschutzverband
kritisiert Gebäudeenergiepass
vom 12.02.2007
Wieder eine Chance für den Klimaschutz vertan!
Der Energiebedarf eines Hauses muss laut Landesnaturschutzverband
Baden-Württemberg (LNV) zu einem entscheidenden Marktfaktor
werden, um höhere Standards sowohl im Neubau wie auch
energetische Nachrüstungen im Bestand zu erreichen. Die
Einführung eines Energiepasses hält der Dachverband
der Naturschutzvereine wohl im Grundsatz für richtig
– nicht jedoch die Art und Weise.
Landesnaturschutzverband,
BUND und NABU zur Nachmeldung von Vogelschutzgebieten
vom 01.02.2007
So lässt sich das Artensterben nicht stoppen!
Das Haselhuhn ist ausgestorben – neues Opfer der Untätigkeit
des Landes.
Das Land hat seine Hausaufgaben in Sachen EU-Vogelschutzgebiete
nicht gemacht. Zu diesem Urteil kommen die drei Naturschutzverbände
NABU, BUND und LNV in ihrer Stellungnahme
zum Nachmeldeverfahren von Vogelschutzgebieten.
Das Hintergrundpapier
von Thomas Asch „Der Untergang des Haselhuhnes
(Bonasa bonasia) in Baden-Württemberg und seine Ursachen“
als PDF-Datei
Landesnaturschutzverband
fordert Ministerpräsident Oettinger
zu deutlichen Korrekturen bei der Verwaltungsreform auf.
Verloren gegangene Fachkompetenz, Zersplitterung von Zuständigkeiten
und Misswirtschaft in Personalfragen - so lauten einige der
Vorwürfe, die der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
(LNV) in seiner Bilanz nach zwei Jahren Verwaltungsreform
erhoben hat.
vom 30.01.2007
Eine ausführliche Bilanz zu zwei Jahren Verwaltungsreform:
weiter
Landesnaturschutzverband
fordert wegen Klimawandel Konsequenzen
Wintersportgemeinden müssen sich
neu orientieren
"Wandern, Wundern, Wohlfühlen" als neues Tourismus-
Motto
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
(LNV) begrüßt die von
Umweltministerin Tanja Gönner geäußerte Meinung,
dass der alpine
Wintersport in weiten Teilen der traditionellen Gebiete infolge
des
Klimawandels keine Zukunft mehr hat.
vom 19.01.2007
Landesnaturschutzverband
zum Schneemangel am Feldberg:
„Statt weißer Weihnachten sind weise Entscheidungen
nötig!“
Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret appellierte an den Feldberger
Bürgermeister Stefan Wirbser, die Pläne zum Bau des riesigen
Parkhauses am Seebuckhang zu stoppen. „Ein hauptsächlich leer
stehendes Parkhaus ist auch nicht in der Lage, die durch den
Menschen verursachte Klimaerwärmung zu stoppen!“ Er bot statt
dessen eine enge Zusammenarbeit an, wenn es darum ginge, Alternativen
zum Skisport zu finden.
vom 21.12.2006
Die
Stiftung des Landesnaturschutzverbandes
unterstützt das Jugendbegleiter-Projekt der
Landesregierung
„Kühe sind nur selten lila….“
„Es ist leider keine neue Erkenntnis: Fast jedes Kind
kann heute im Schlaf fünf Automarken nennen, weiß
aber oft nicht, wie ein Gänseblümchen aussieht und
dass Kühe nur äußerst selten lila sind.“
Daran erinnerte heute der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes
Baden-Württemberg (LNV), Reiner Ehret, bei der Vorstellung
des Förderschwerpunktes der LNV-Stiftung für das
Jahr 2007.
vom 15.12.2006
Naturschützer fordern: Neckarschleusen müssen fischdurchgängig
werden
Wenn Schleusen verlängert werden, dann ökologisch
Eine Verlängerung der Schleusen im Neckar muss ökologische
Mindestanforderungen erfüllen“, fordern die Vorsitzenden der
Naturschutzverbände BUND, LFV, LNV und NABU. Das Bundesverkehrsministerium
möchte die 27 Neckarschleusen zwischen Plochingen und Mannheim
verlängern, damit bis zu 135 Meter lange Schiffe den Neckar
passieren können. vom 30.11.2006
Landesnaturschutzverband
kritisiert Flurneuordnung
Den heute vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen
Raum vorgestellten Flurneuordnungs-Geschäftsbericht 2005
nimmt der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg
(LNV) zum Anlass, auf Fehlentwicklungen im Bereich Naturschutz
hinzuweisen. Grund dafür sind die aktuellen Erfahrungen
seiner ehrenamtlichen Naturschützer, die Flurneuordnungsverfahren
im ganzen Land fachlich begleiten. Diese offenbaren nämlich
oft eine ganz andere Realität, als sie der Öffentlichkeit
in den bunt bebilderten Geschäftsberichten vorgestellt
wird.
vom 10.11.2006
Landesnaturschutzverband
kritisiert Investitionsrahmenplan für Bundesverkehrswege
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
fordert die Bundesregierung auf, die für den Schutz unseres
Klimas notwendigen Maßnahmen endlich auch im Verkehrsbereich
zu ergreifen und die knappen Finanzmittel nicht mehr für
unsinnigen Straßenbau und andere, die Umwelt zerstörende
Verkehrsprojekte auszugeben.
.vom 31.10.2006
Entbürokratisierungsinitiative
gescheitert
Rund zwei Jahre lang arbeiteten Landesnaturschutzverband (LNV)
und Naturschutzbund (NABU) im Land zusammen mit dem Bundesverband
für mittelständige Wirtschaft (BVMW) an einem großen
Wurf zur Vereinfachung und Effizienzsteigerung im Umweltrecht.
Dieses Projekt ist nun am mangelnden Interesse der Wirtschaft
gescheitert.
.vom 26.10.2006
Naturnahe
Waldwirtschaft rechnet sich
Keine Trennung in „Wellnesswald“ und „Holzacker"
Landesnaturschutzverband zieht Fazit des gut besuchten Zukunftsforums
vom 17.10.2006
Staatsmedaille
für Reiner Ehret
Landesnaturschutzverband freut sich über die Auszeichnung
vom 26.9.2006
Naturschutz
contra Maikäferbekämpfung
Landesnaturschutzverband lehnt Gifteinsatz im Karlsruher Hardtwald
ab!
vom 16.08.2006 (siehe auch Hintergrundinformation)
Verdrängt der „Wirtschaftsfaktor
Holz“ alle anderen Waldfunktionen?
Zukunftsforum Naturschutz des Landesnaturschutzverbandes 2006
in Stuttgart
vom 02.08.2006
LNV
zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Oettinger
Natur- und Umweltschutz wird Motor für Konjunktur und Arbeitsmarkt!
vom 21.06.2006
Landesnaturschutzverband
sieht Regelungsbedarf für Biogas-Großanlagen
Pro Anlage droht Artenverarmung auf Hunderten von Hektare
vom 11.05.2006
Bremst
Frankreich den Atomausstieg?
Landesnaturschutzverband will Einblick in die Verträge
mit dem französischen EnBW-Hauptaktionär EdF
vom 24.05.2006
Gerd
Walter aus Ulm erhält Ehrennadel des Landesnaturschutzverbandes
vom 10.04.2006
Reiner Ehret einstimmig als LNV-Vorsitzender
bestätigt
vom 10.04.2006
LNV kritisiert Stuttgarter Regierungspräsidium
Neue Verkehrsuntersuchung ist Teil einer rückwärtsgewandten
Verkehrspolitik!
vom 31.03.2006
LNV wendet sich an Schweizer Nationalräte
Unzureichende Beteiligung an Atom-Endlager-Planung in Benken
wird beanstandet
vom 28.03.2006
LNV-Wahlprüfsteine stoßen
auf große Resonanz
Entscheidungshilfe für den Wähler in Sachen Ökologie
vom 23.03.2006
Oettingers Wunsch nach Laufzeitverlängerung
führt aufs energiewirtschaftliche Abstellgleis!
LNV und NABU präsentieren Gegenrechnung
vom 15.03.2006 |