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Der LNV-Vorsitzende stellt fest:
„Die IHK-Chefs jammern unnötig“
Der LNV sieht in der Energiewende ein hohes Wertschöpfungspotenzial
„Die Klagen des IHK-Präsidenten gehen ins Leere,“ so
der LNV-Vorsitzende, Reiner Ehret: „Wenn 96 % aller
befragten Betriebe in der Region Stuttgart sich zum
Standort Deutschland bekennen, und wenn 94 % der Betriebe
glauben, ohne eigene Kapazitäten zur Energieversorgung
auszukommen , dann ist das der Beweis dafür, dass die
überwiegende Mehrheit der Wirtschaftsunternehmen vom
Erfolg der Energiewende überzeugt ist“. weiter
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Bioenergie ist nicht so „öko“ wie es das BMELV gern hätte
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreiben Fehlinformation zum Thema Bioenergie. „Mit einer steuerfinanzierten Kampagne will man offensichtlich den Ruf der Bioenergie aufpolieren“, sagt der stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner. Überdüngte Wiesen, Maissteppen, Grünlandumbruch: In den letzten Jahren wurden die Nachteile des Bioenergie-Booms immer deutlicher. Naturschützer sehen die letzten Extensiv-Biotope bedroht und beobachten einen starken Rückgang der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.
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Kreuzfahrtschiffe sind Schadstoffschleudern
LNV fordert international verbindliche Regeln
Angesichts der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa
Concordia" an der italienischen Küste wird derzeit viel
über das Thema Sicherheit bei Kreuzfahrtschiffen diskutiert.
Dies lenkt aber nach Ansicht des Landesnaturschutzverbandes
Baden-Württemberg die Diskussion in eine falsche Richtung.
„Die Reedereien weisen zu Recht darauf hin, dass Passagierschiffe
nach wie vor zu den sichersten Verkehrsmitteln zählen.
Das Problem liegt woanders und wird in der öffentlichen
Diskussion völlig vernachlässigt“, so Dr. Gerhard Bronner.
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LNV-Infobrief Januar 2012
Im Blickpunkt: Rechtsschutz im Umweltrecht
Erfreulicherweise soll in Baden-Württemberg eine neue
Planungs- und Beteiligungskultur entstehen, in der öffentliche
Träger den Informationspflichten nach dem Umweltinformationsgesetz
bürgerfreundlich und umfassend nachkommen und die Mitgestaltung
insbesondere im Umweltbereich stärken, weshalb in der
Ausbildung der Beamten auf allen Ebenen die Bürgerbeteiligung
als originäre Aufgabe herausgestellt und die erforderlichen
Kompetenzen vermittelt werden sollen.weiter.
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Sanierung von Straßen ist dem Neubau vorzuziehen
Der LNV sieht in der Bestandspflege einen richtigen
Schritt
Der LNV ist der Meinung, dass Maßnahmen zur intelligenten
Verkehrsfluss-steuerung besser geeignet sind, um eine
umweltorientierte Verkehrspolitik zu betreiben, als
immer neue Straßen zu bauen. Damit geht er mit
der Meinung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann
und Verkehrsminister Winfried Hermann konform, die sich
heute auf der Landespressekonferenz in Stuttgart mit
der Finanzierung von Bundesfern- und Landesstraßen
in Baden-Württemberg auseinandersetzten. weiter
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Teilnahme von Kommunen am European Energy Award
Der LNV sieht das große Potential bei der Steigerung
der Energieeffizienz
Der LNV sieht in dem europäischen Zertifizierungsverfahren,
European Energy Award (EEA), eine gute Möglichkeit,
um den Klimaschutz auf kommunaler Ebene voranzubringen.
Die teilnehmenden Städte und Gemeinden gehen mit ihrem
Engagement in die richtige Richtung. Kommunen haben
generell große Gestaltungsmöglichkeiten, um ihre Energieeffizienz
auszubauen: in ihren eigenen Gebäuden und Einrichtungen,
aber auch in der Gesamtgemeinde.
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Energiewende und Naturschutz passen zusammen!
Klimaschutz ist aktiver Naturschutz
Die Ziele und Vorhaben der Landesregierung beim Ausbau
der erneuerbaren Energien finden den Beifall der Naturschützer
im Land. „Es ist schon lange erkennbar, dass erfolgreicher
Naturschutz ohne effektiven Klimaschutz nicht möglich
ist,“ stellte Reiner Ehret fest. Die geplante Energiewende
stelle den Kern einer wirkungsvollen Klimaschutzpolitik
dar. Daher seien die meisten Projekte zur Erzeugung
von Strom aus erneuerbaren Quellen auch effektive Naturschutzprojekte.
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LNV-Stiftung startet neue Ausschreibung
Ehrenamtliches Engagement soll unterstützt werden
Sich in der Freizeit für Natur und Umwelt zu engagieren
steht in der Bevölkerung nach wie vor hoch im Kurs.
Im ganzen Land mühen sich unzählige Ehrenamtliche,
ihre Ideen für eine lebenswerte Umwelt umzusetzen
– doch allzu oft leidet die Verwirklichung unter
fehlenden Geldmitteln. Hier bietet die Stiftung des
Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg ihre
Hilfe an – Anträge können ab sofort
gestellt werden!
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Landesnaturschutzverband begrüßt Wiesen-Umbruchverbot
Naturschützer legen auf Überwachung Wert
Der Landtags-Ausschuss "Ländlicher Raum"
hat sich von der Sinnhaftigkeit des Grünlandumbruchverbotes
überzeugen lassen. Nur so kann „Kurzschlusshandlungen“
von Landwirten vorgebeugt werden. Das Verbot schlägt
zwei Fliegen mit einer Klappe: es fördert den Klimaschutz
und den Erhalt der Vielfalt an Lebensräumen. LNV-Vorsitzender
Reiner Ehret hofft nun, dass das Umbruchverbot nicht
mit zahlreichen Ausnahme-bestimmungen aufgeweicht wird.
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Bei der Weihnachtsbeleuchtung auch ans Klima denken!
Alte Stromfresser gegen neue LED-Technik austauschen
Beim weihnachtlichen Lichtzauber wird noch viel zu viel
veraltete Technik eingesetzt. Weihnachtsbeleuchtung,
welche nach dem Prinzip der Glühlampe funktioniert,
verbraucht in der Summe eine enorme Menge an Strom,
wodurch die Umwelt genauso wie der Geldbeutel des Anwenders
belastet wird. Hier sollte - so der Energiereferent des landesnaturschutzverbandes
Dr. Joachim Nitsch - schleunigst auf die neue LED-Technik
umgerüstet werden.
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"Gemeinsam für die Energiewende"
Der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret fasste seine Eindrücke vom
energiepolitischen Gespräch zur Energiewende, Versorgungssicherheit
und Strompreisen am 05. 12. 2011 im Staatsministerium
Baden-Württemberg wie folgt zusammen: " Klar wurde, dass Akzeptanzprobleme
für die Energiewende bei Unternehmern und der Bürgerschaft
dringend beseitigt werden müssen, will die Landesregierung
ihre selbst gesteckten Ziele erreichen."
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LNV begrüßt Änderung des Landesbeirats für Natur- und
Umweltschutz
Der LNV stimmt den geplanten Änderungen, die aufgrund
der geänderten Geschäftsbereiche zwischen
den Ministerien notwendig sind, zu. Insbesondere begrüßen
wir, dass der Landesbeirat zum gemeinsamen Beirat beider
Ministerien MLR und UM wird und der für Umweltschutz
zuständige Minister die Stellvertretung des für
Naturschutz zuständigen Ministers übernehmen
soll.
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LNV kritisiert Minister-Entscheidung zur EU-Effizienzrichtlinie
Beim Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
ist die Empörung groß: Da legt die EU eine „längst überfällige“
Verordnung zur Energieeffizienz vor und nun komme Bundeswirtschaftsminister
Rösler daher und will verpflichtende Regelungen durch
das Freiwilligkeitsprinzip ersetzen. „Mit solchen Aufweichungen
werden wir die Klimaschutzziele bei parallelem Ausstieg
aus der Atomkraft sicher nicht erreichen!“ - so der
stellvertretende LNV-Vorsitzende Dr. Gerhard Bronner.
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LNV zur Änderung des Landesplanungsgesetzes (LPlanG)
Die derzeit geltende Regelung im LPlanG, nur Vorranggebiete
für Windkraft auszuweisen und alle anderen Gebiete zu
Ausschlussgebieten zu erklären, hält der LNV nicht für
richtig. Statt jedoch einer einfachen Rücknahme der
letzten Änderung des LPlanG (zurück zu Vorrang-, Vorbehalts-
und Ausschluss-gebieten) sollen nun Ausschlussgebiete
gänzlich entfallen. Dies hält der LNV für
fachlich falsch und politisch bedenklich. Aus LNV-Sicht
sollte es weiterhin Ausschlussgebiete geben - allerdings
in deutlich geringerer Ausdehnung.
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Landesnaturschutzverband
wünscht ausreichende
Mittel für die Landschaftserhaltungsverbände
Zusammenarbeit mit Landwirten verbessern
Anlässlich einer Exkursion mit dem Ziel, die Gründung
weiterer Landschaftserhaltungsverbände anzuregen, forderte
der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
die Landesregierung auf, dafür ausreichend Mittel in
den Haushalt einzustellen. Er verwies auf die guten
Erfahrungen aus jenen Landkreisen, in denen solche Zweckbündnisse
bereits seit Jahren bestehen. Dort gelänge es Naturschützern
und Landnutzern, konstruktiv anstehende Probleme zu
lösen. weiter
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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für
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