| |
 |
Pressemitteilung 07/04
Stuttgart, den 20.02.2007
Umweltschützer mahnen:
„Die Industrie darf nicht weiter schlafen“
Umweltschutzinvestitionen in Baden-Württemberg sind um 12
% gesunken
Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV)
nimmt die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen
Landesamtes zum Anlass, auf die "Umweltschläfrigkeit"
vieler In-dustrie- und Gewerbebetriebe im Land hinzuweisen.
Reiner Ehret, LNV-Vorsitzender, beklagt den zu geringen Anteil
der Umweltinvestitionen an den Gesamtinvestitionen im Jahr
2005.
Mit nur 167 Millionen Euro lag dieser rund 12 % unter dem
des Vor-jahres. Er fordert deshalb die Industrie und das Gewerbe
auf, den täglichen Umwelt- und Klimaschutzschwüren
endlich auch in Umsatzzahlen messbare Taten folgen zu lassen.
"Die deutsche Industrie, auch die in Baden-Württemberg,
läuft sonst Gefahr, bereits in kurzer Frist von den weltweiten
Märkten abgehängt zu werden", so der LNV-Chef.
Teure Fehlleistungen wie bei den nicht produzierte Diesel-Rußfiltern
und den nicht produzierten Hybrid-Autos sollten eigentlich
ausreichen, um die Weichen auch bei den Investitionen in umweltgerechtere
und ökonomisch sinnvollere Wege zulenken.
Auch angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Situation
hält es der LNV für zumutbar, dass die Unternehmen
vermehrt in flächensparende und wärmegedämmte
Bauten, ökologisch akzeptable Rohstoffe und umweltfreundliche
Bahntransporte investieren.
Für Rückfragen steht Ihnen die LNV-Geschäftsstelle
(Fon 0711/24 89 55 -20, Fax -30, Email:
info@lnv-bw.de ) zur Verfügung.
|
 |
 |
 |
Das Pressearchiv
finden Sie hier
|
|