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Pressemitteilung
Stuttgart, den 13.08.2007
LNV kritisiert Streit im Hochwasserschutz :
CDU-Ortsverbände bremsen ihre Umweltministerin aus
Klagendrohungen verzögern die Umsetzung des Integrierten Rheinpro-gramms.
Nach Auffassung des Landesnaturschutzverbands Der
Landesnaturschutzverband (LNV) fordert alle Gemeinden am Oberrhein,
alle politischen Parteien und damit natürlich auch alle CDU-Mandatsträger
auf, Umweltministerin Tanja Gönner beim Hochwasserschutz künftig
mehr als bisher zu unterstützen. „Was Frau Gönner braucht,“
so der LNV-Vorsitzende Reiner Ehret, „ist eine bessere finanzielle
Ausstattung für das Integrierte Rheinprogramm IRP und eine
Beschleunigung aller Planungs- und Genehmigungsverfahren.
Was sie – und mit ihr eine ganze von Überschwemmungen bedrohte
Region – nicht brauchen kann, das sind die Querschüsse gegen
das Integrierte Rheinprogramm IRP und wohlfeile Klagedrohungen,
die ja nichts anderes bedeuten als eine weitere Verzögerung
beim dringend erforderlichen Hochwasserschutz!“
Die Naturschutzverbände des Landes haben in den vergangenen
„Hochwasserta-gen“ die Landesregierung wegen des
viel zu langsamen Fortschrittes beim Hochwasserschutz gerügt.
Im Zentrum der Kritik stand dabei das Integrierte Rheinprogramm,
das auch nach Ansicht des LNV dringend beschleunigt werden
muss: „Hier muss das Land endlich mehr Geld zur Verfügung
stellen“, fordert Ehret. Er weist a-ber auch darauf
hin, dass die für den Hochwasserschutz verantwortliche
Umweltministerin Tanja Gönner, permanent von einigen
Kommunen am Oberrhein, von Bürgerinitiativen und von
CDU-Parteifreunden ausgebremst wird. „Es ist schon sehr
erstaunlich,“ so der LNV-Chef, „dass ausgerechnet
während der Tage akuter Überschwemmungsgefahr die
CDU-Ortsverbände von Wyhl, Schwanau, Hartheim, Meißenheim
und Nonnenweiher der Landesregierung mit Klagen drohen, sollte
diese das IRP in der geplanten Weise – also mit den
so genannten Ökologischen Flutungen - durchführen.
Dass sich der ehemalige CDU-Staatsekretär Robert Ruder
dabei als Wortführer betätigt, verstärkt die
Frage nach der Geschlossenheit der CDU er-heblich“,
merkte Ehret an. Er gehe davon aus, dass auch der Ministerpräsident
sich sofort öffentlich hinter die Umweltministerin stelle
und dass sein Staatsminister – immerhin Chef der CDU
am Oberrhein - seine Parteifreunde von der Richtigkeit und
dringenden Notwendigkeit einer schnellen Durchführung
des IRP überzeugen könne.
Weitere Informationen bei der LNV-Geschäftsstelle:
info@lnv-bw.de , Tel.:
0711-24895520
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