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Pressemitteilung
Stuttgart, den 20.11.2007
Triberg muss Erlebniswelt umwelt- und anwohnerverträglich umplanen!
Landesnaturschutzverband lehnt jetzige Konzeption entschieden ab
Die in Triberg geplante „Erlebniswelt“ stößt zunehmend auf Widerstand: In einem „offenen Brief“ hat der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises unmissverständlich aufgefordert, die Weichen für dieses Projekt im Sinne einer für Mensch und Natur nachhaltigen Entwicklung zu stellen. LNV-Vorsitzender Reiner Ehret sieht ein erhebliches Risiko, dass dieses in seinen Augen „größenwahnsinnige Projekt“ ansonsten bald in einer Investitionsruine endet, welche die Natur- und die Anwohner in gleichem Maße belastet.
Anlass für den LNV-Brief waren missverständliche Äußerungen
von Seiten des Landratsamtes, dass sich auch die Naturschutzverbände
mit diesem Großprojekt anfreunden können. Diese hatten jedoch
nur einer „angepassten“ Bebauung der am Triberger Stadtrand
vorhandenen Industriebrache zugestimmt. Im unter Landschaftsschutz
stehenden Bereich der Wasserfälle darf es in ihren Augen dagegen
keine verunstaltendenden Eingriffe geben.
Der LNV ist sich sicher, dass Triberg dieses Projekt in der jetzt konzipierten Form nicht verkraften kann. Reiner Ehret: „Entweder es erfüllen sich die Prognosen – dann erstickt die kleine Stadt im Verkehr des Besucherstroms. Oder es kommen – für uns die wahrscheinlichere Variante – weniger Besucher als zur Refinanzierung benötigt. Dann droht Triberg neben dem finanziellen Kollaps eine hässliche Investiti-onsruine. Wir lehnen die jetzige Konzeption deswegen entschieden ab!“
Den Brief an das Landratsamt finden Sie
hier
Weitere Informationen bei der LNV-Geschäftsstelle:
info@lnv-bw.de , Tel.:
0711-24895520
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